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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 12.10.1893
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1893-10-12
- Erscheinungsdatum
- 12.10.1893
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
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- Saxonica
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Friedrich Vteweg » «oh» in »raunschwelg. ÜLll«1ivör48rbnvIl, nsnss, cksr 6bswie. keck. von H. v. ksdlinx-, kort- ^esstrt v. 6. Seil. 75. Ickx. ^r. 8". (6. Lck. 8. 673—768 m. Holrst.) v. 2. 40 8vdröo, I.., sisbsvstelliAS Aswsivs I-oALntbmso cksr 2itklsn von 1 bis i08000. 1s.k. I. ä. OosLwwtwsrbss in 3 1'^f. Hn^srisebs Xusß-. v. 1. Z^toorsk. Lsr.-80. (VI, 4; 18 n. 202 8.) 2. 40 »olkenlng i» So. in Leipzig. Jahrbuch ß Schülerinnen auf d. I. 1894. Hrsg. v. F. Koch. 17. Jahrg. Ausg. m. Wochentagen. 16°. (X, 318 S. m. eingedr. u. 1 Stahlst.-Bildnis.) Geb. in Leinw. n. 1. — Kronprinzcn-Mrntor. Taschenbuch f. Deutschlands Schüler. Von Oktbr. 1893 bis dahin 1894. Hrsg. v. F. Koch gr. 16°. (IV S., Schreib kalender u. 48 S. m. Bildnis.) Kart. n. —. 60 Taschenbuch f. Deutschlands Schüler. Von Oktbr. 1893 bis dahin 1894. Hrsg v. F. Koch. 16". (IV S., Schreibkalender u. 48 S. m. Bildnis.) Kart. n. —. 60 — für Deutschlands Schülerinnen. Von Oktbr. 1893 bis dahin 1894. Hrsg. v. F. Koch. 16°. (IV S, Schreibkalender u. 48 S. m. 8 färb. Taf. u. 1 Bildnis.) Kart. n. —. 60 WInckelman« » «ohne in verlin. Stein, A. (M. Wulff!, Felicia. Aus dem Tagebuche e. jungen Mäd chens. 4. Ausl in neuer Bearbeitg. v. O. Schwahn. 2 Tle. 8°. (IV, 344 u. 355 S.) Geb. in Leinw. n. 8. — «rnft Wunderlich in Leipzig. Schulpraxis, deutsche. Wochenblatt s. Praxis, Geschichte u. Litteratur der Erziehg. u. des Unterrichts. Mit Gratisbeilagen: Pädagogischer Führer, Jugendschristenwarte u. Lehrmittelschau. Hrsg.: R. Sehfert. 13. Jahrg. 1893. Nr. 40. gr. 4°. (8 S) Vierteljährlich bar n. 1. 60 «erlach » Schenk in Wien. «076 üerlaob, Bostons u. äskorative (Iruppsu. I. H. Sd. Heltzstin «tratzburg i. E. «07 t IVeitbass, Ossebiobts äos IVeltpostverems. Otto -endel in -all«. Kv7g Darwin, die Reise eines Naturforschers.' Ernst Hosmauu s, So. in verlin. ev7l Schäffle, Deutsche Kern- u. Zeitsragen. Jüftel «, SSitel in Leipzig. «07» Jllustr. Maler-Kalender 1894. Wilheim «»ebner verl.-ikt». (Inh. M. tb H. Raren») in vreSIau. 607t ^silebsokslä, ck»s bobe I-!»ä. Richard Schoetz in verlin. s»7Z Roth, Armen-Fürsorge und Armen-Krankenpflege. E. U. «chwetschke L Sohn («ppelhan« s- PsenningslorM in vraunschweig. 6072 Nippold, Die theologische Einzelschule. Abteilung HI/IV. Tbeoloxisobor labresboriobt. Lck. XII. ' " Marti, Der Einfluß d. Ergebnisse d. neuesten alttestamentl. For schungen auf Religionsgeschichte u. Glaubenslehre. Petran, Hat der evangelische Christ von der kritischen Behandlung der Bibel etwas zu fürchten? Heydecke, Die rechte christliche Gottesverehrung. Imwpa, Die Mebto ckos 8uebenckeu. Aultu» Springer in verlin. sos» Laeb, IVickorstancisKbi^ksit von XessolivaocknvKen. Holt 1. Verzeichnis künftig erscheinender Bücher, welche in dieser Nummer znm erstenmale angekündigt sind. Straßburger Druckerei u. v«rlag»a«ftalt vormal» R. Schultz » Sie. in «tratzburg i. E. 6067 Heintzeler, Bibel-Erklärung. Neue Wohls. Ausgabe. l>r S Wolfs in München. von Schwarz, Alexanders d. Großen Feldzüge in Turkestan. Nichtamtlicher Teil. 6071 Zur Charakteristik des Verlegers und Sortimenters in England mit besonderer Berücksichtigung der Rabattfrage. ** Damals als die Rabattfrage in Deutschland so leiden schaftlich diskutiert wurde, wunderte es mich, daß noch niemand einen Blick ins Land buchhändlerischer Handelsfreiheit geworfen und in objektiver Weise die Verhältnisse geschildert hat, die diese mit sich bringt. Wenn ich es heute versuche, den englischen Sortimentshandel mit spezieller Rücksicht auf diese Frage zu charakterisieren, so geschieht dies sins ira st stnäio, lediglich um der Sache willen und ohne jegliche Nebenabsicht. In England wird ziemlich alles als bnsinsso (Geschäft) an gesehen; warum sollte daher der Buchhandel eine Ausnahme machen? Den Stolz des deutschen Buchhändlers, sich als ein Mittelding zwischen einem Gelehrten und Kaufmann zu be trachten, kennt der Engländer nicht. Der gewerbsmäßige Betrieb des Buchhandels bringt es mit sich, daß die Ansprüche, die an die Gehilfen gestellt werden, verhältnismäßig geringe sind. Er braucht kein Untergymnasium absolviert zu haben und auch keine Berechtigung zum Einjährig-Freiwilligen-Dienste zu besitzen, wie in Deutschland; genug, wenn er richtig schreiben und gut rechnen kann, so ist ihm selbst bei mittelmäßiger Veranlagung die Möglichkeit geboten, sich vom Officeboy all mählich zum verwendbarsten Gehilfen, und sogar zum Geschäfts führer oder Prinzipal emporzuarbeiten. Was ihm eben an Bildung abgeht, muß Zeit und Praxis lehren, und die Fälle sind in der That häufig, wo ein Gehilfe durch langjährige Praxis sich eine gewisse Routine und Bücherkenntnis erwirbt, wiewohl nicht zu leugnen ist, daß ihm das Verständ nis für den inneren Wert eines Buches in der Regel doch ab- gcht. Traurig wäre es natürlich, wenn es nicht auch unter den englischen Buchhändlern rühmliche Ausnahmen gäbe; doch be stätigen auch in diesem Falle die Ausnahmen die Regel, und diese ist, daß der englische Buchhändler sozusagen ohne jegliche Vorbildung in seinen Beruf eintritt, allmählich abgerichtet (traiusä) Wird und sich erst im Lause einer langen Praxis einigermaßen die Kenntnis der gesuchten Litteratur aneignet. Diese Art der Ausbildung des buchhändlerischen Nachwuchses ist wie man weiter unten sehen wird — von bedenklichen Folgen für den englischen Buchhandel begleitet. Will man die englischen Buchhändler klassificieren, so geht man nicht fehl, wenn man sie in Verleger, Oiseoullt-LooLssIIsis und Antiquare einteilt; hinzu kämen noch die 8tationsrs, eigent lich Papierhändler, die sich aus den Vertrieb von populären Werken verlegen; doch soll von diesen und den Antiquaren heute nicht die Rede sein. Verleger sind die richtigen Buchfabrikanten; sie liefern daher ihre »Ware« gleich anderen Fabrikanten — mit ganz geringen Ausnahmen — nur aus feste Bestellung. Da aber der englische Sortimenter beim festen Anschaffen von Büchern, besonders von Novitäten nahezu ebenso skeptisch ist wie der deutsche, so geschieht es gar häufig, daß ein Verfasser für ein neues, wenn auch gutes Buch keinen Verleger findet. Denn der letztere läßt nicht Bücher zur Vergrößerung des Rufes seiner Firma drucken, sondern um damit Gewinn zu erzielen; falls er daher nicht von vornherein auf einen bestimmten Absatz rechnen kann, so unterläßt er die Publikation einfach. Daher die ungewöhnlich große Anzahl von Privatdrucken und von Erscheinungen, die aus Kosten des Ver fassers hergestellt wurden. Handelt es sich anderseits um ein
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