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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 09.01.1865
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1865-01-09
- Erscheinungsdatum
- 09.01.1865
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-18650109
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58 Börsenblatt für den deutschen Buchhandel. ^ 4, 9. Januar. Gesuchte Stellen. (529.) Ein junger Mann, welcher seit 7 Jahren im Antiquariat arbeitet und zur Zeit einem solchen Geschäfte, das siistcmatische Kataloge veröffentlicht, fast selbständig vorsteht, sucht seine Stelle womöglich mit einem süddeut schen Engagement zu vertauschen. Gef. Of ferten erbitte sub D. 4t 20. durch die löbi. Erped. o. Bl. (539.) Un die Leipziger Herren Buchhändler. — Ein junger Mann, elf Jahre im Buchhandel (Verlag, Sorti ment und Commissionsgeschäft, hier und auswärts) thätig, sucht pr. 1. April am hiesigen Platze eine (möglichst selbständige) Stelle als Commis, gleich welcher Branche. Die besten Empfehlungen stehen dem Suchenden zurSeite. HerrO. A. S ch u Iz hier hat sich zu jeder näheren Auskunft bereit erklärt. (531.) Für einen jungen Mann von 33 Jay- ren, der das prcuß. Buchhändlcr-Eramen be standen, bisher in den renommirtesten Geschäf ten conditionirte und sehr empfehlende Zeug nisse aufweisen kann, suche ich bald eine mög lichst selbständige und dauernde Stellung, wenn möglich in einem größeren Verlagsge schäfte. Ich kann denselben auf's beste empfehlen und bin zu jeder näheren Auskunft gern be reit. Geneigte Offerten wolle man direct un- frankirt gelangen lassen an F. E. C. Lcuckart in Breslau. Vermischte Anzeigen. Große Kupferstich-Auction. (532.) Montag den 30. Januar und an den folg. Lagen wird die vielbekannte, durch 30 Jahre gepflegte treffliche Sammlung von Kupferstichen, Radirungen, Holzschnit ten, Handzeichnungen. Kunst- und pracht werken rr. alter und neuerer Künstler (dabei vortreff liche Grabstichelbläkter) hinterlaffen von H. Friede. Billhuber durch Alexander Posonyi, Kunsthändler in Wien, öffentlich versteigert werden. Kataloge wurden bereits versandt. Auf träge werden billigst und schnellstens cffec- tuirt- (533.) Soeben erschien mein 38. Verzeichniß antiquarischer Bücher und steht auf Verlangen zu Diensten. Rabatt (gegen Zahlung in Cour.) 16tzh hh. Z. TaubelcS in Prag. (534.) Carl Plahn in Schweidnitz ersucht die Herren Verleger militärischer Werke, Broschüren re. stets sofort nach Erscheinen um 2 Ex. ihrer Nova » cond. (535.) Dresden, 27. Decembcr 1804. Herr E. Krause, Pionnierstraße Nr. 10 in Berlin, hat in Rr. 158 dieses Blattes dem Ver eine deutscher Verleger zum Schutze gegen un berechtigte Vervielfältigungen geantwortet, nur um zu antworten; ob richtig oder unpassend, scheint nicht in Erwägung gezogen worden zu sein. Ohne uns im Tone der Sprache mit die sem Herrn messen zu wollen, hat derselbe mit dem Satze: ,,was ich nicht direct vom Verleger beziehe, beziehe ich indirect" uns so wenig genügend aufgeklärt, als, indem er in seiner Weise sagte: ,,durch welche Vermittlung ich diesclbe(Goethe- Galerie) bezog, geht Sie gar nichts an". Unser Brief vom 10. ds. — den Herr Krause veröffentlichen mag, wenn cs ihm be liebt — wird ihn einstweilen eines Besseren belehrt haben, und er wird zugcstehen, daß er Photographien führt, die er nach den Gesetzen zu führen nicht berechtigt ist. Wir übergeben einstweilen dem allgemei nen Urthcil folgenden Brief zur Würdigung der Persönlichkeit des Verfassers und werden Weiteres ergänzend berichten. Berlin, 8. Dccember 1864. Herrn Friedr. Bruckmann in München. In Erwiderung Ihrer Annonce im Bör senblatt erlaube ich mir Ihnen Folgendes mit- zutheiien: Soviel ich von einem Freunde erfahren habe, hat ein Photograph Kutzky, in Schöne- bcrg bei Berlin wohnend, entweder Nr. 4 oder 6, schon auf der Leipziger (letzten) Messe Copien nach der bei Ihnen erschienenen W. v. Kaulbach'schcn Goethe-Galerie verkauft; derselbe reist jetzt ebenfalls in der Welt herum, zuweilen unter dem Namen ,,Mathias". Dessen Leute fabricircn, soviel ich höre, heute noch in Schönebcrg. Derselbe ist Einer von Denen, die die sogenannten Silbergroschen- Photographien fertigen. Mehr war mir leider bis heute nicht möglich zu erfahren. Da ich, soweit es in meinen Kräften steht, Ihr wohlgegründctes Eigenthumsrecht wahren helfen werde, werde ich mit Freude Ihnen, sobald ich etwas Nä heres in dieser Angelegenheit erfahre, Nachricht zukommen lassen. Da Ihnen als Mitglied des Vereins deut scher Kunstverleger der Ausdruck „wohlgegrün det" etwas auffallen könnte, erlaube ich mir Ihnen hierüber mitzutheilen, daß ich nur — alle direct nach der Natur ausgenommenen Portraits von Persönlichkeiten und Ansichten keines Schutzes fähig halte, da hierbei nur ein rein mechanisches Verfahren obwaltet. Genehmigen Sie die Versicherung meiner vorzüglichsten Hochachtung per E. Krause Carl Krause Sohn. Die Beantwortung dieses Briefes wurde durch Zuweisung des Herrn Bruckmann Vereinssache, und erfolgte die Beantwortung, wie schon oben erwähnt, unterm 16. dss. per HannS Hanfstaengl. I. Dreßler. (536.) G. A. van Trigt in Brüssel bittet die Herren Verleger von Büchern und Bro- j schüren in französischer Sprache über die Na- > poleonische Politik, seil 1852 erschienen und in i Frankreich verboten, um gef. Einsendung von 1 Ex. zur Ansicht, durch Herrn F. A Brock haus in Leipzig. TL" Zur gefälligen Beachtung für die Herren Verleger. (537.) , — Zur Begründung einer Deutschen Na- tionai-Bibliothek in Goethes Vater hause ersuchen wir alle Herren Verleger um gütige Gewährung eines Freiexemplars der in ihrem Verlage erschienenen und erscheinenden werthvolleren Werke. Dieselben werden in unsern Sitzungen öf fentlich vorgelegt und in unfern Sitzungsbe richten mit vollem Titel erwähnt. Da wir in unserem Stiftshause, dem Ge- burtshauseGoethe's, eine besondere Samm lung allerälteren und neueren Ausgaben sämml- licher Schriften dieses Dichters und aller sich aus ihn beziehenden Werke, Abhandlungen, Aufsätze u. s. w. angelegt haben, so bitten wir uns durch derartige Mitthcilungen zu erfreuen. Auch die kleinsten Beiträge werden uns in die ser Beziehung hoch willkommen sein. Allen Schriftstellern, welche un serer Stiftung als Mitglieder angehören, gestatten wir bei Einsendung ihrer Werke eine gedrängte Selbstanzeige des Inhaltes der wesentlich neuen Ergebnisse und der Absicht des Verfassers, welche wir sodann mit des Verfas sers offener Unterschrift in der Form eines Anzeiger für Wissenschaften, Künste und allgemeine Bildung in die, allen unsern Mitgliedern unentgeltlich regelmäßig zugesandten Berichte aufnehmen. Alle Zusendungen bitten wir unter der Aufschrift jflrsis» vsutsesiss Hoolistikt ra kranKkart a. « durok Herrn fl. A. Urookksu« in keiprig an uns gelangen zu lassen. Die Verwaltung de« Freien Deutschen HochstifteS für Wissenschaften, Künste und allgemeine Bildung in Goethe's Vaterhausc zu Frank furt a. M. TL" l)i8poiieiici6n lletrellenll! (538.) Allen Handlungen okne Ausnakme diene kiermit rur gef. ^lotir, ds«« ick in bevorstekender Oster-lVlesse Disponenden von: Lrssck, illsurerisvke Vorträge. 1. lieft, unbedingt nickt gestatten lcsnn, ds ds« VVerlccken Oonimissionsartiliel ist, über den ick sofort nsck beendigter 5Ie««e abrureck- nen ksbe. IVas dsker nickt bi« rur >le«ss in meinen Händen ist, bedsure ick unbedingt rurückweisen und Gablung dafür beanspru- cken ru müssen. 51otkigensslls werde ick mick suk diese Anreige berufen. Hamburg, 2. danuar 1865. LvAll86i>6 I^itkiutur. (539.) iKVt-nivIt« in Deiprig empfleklt «Ick Lur prompten üssorgung aller in Eng land ersckienenen Hücker, 2eit«ckr!ften, lVIusilcalien etc. Ordres, wslcke bis Dienstag lVIittsg« in «einen Händen sind, werden am Donnerstag der näcksten 4Vocke kier sx- pedirt, wenn sie nickt umgekend vom reick- kaltigen Dager erledigt werden können.
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