54, 4. März IW, fertige BSchei. Börsc«dl<Ul s. d. Dlschu. Buchhandel. 253- L^KI)8 k 0 0 o 0 ir v 0 ir Kv^lS'r Soebea erfäiienen: 8^^6Uk^O G von Hermann Bahr Preis in Pappband 15 Mark /A^alzburg, wo jetzt ein neues großes Festspielhaus zur Pflege deutscher Kunst erstehen soll, ist seit langem gefeiert als «tu Juwel der Natur und Kunst auf der Grenjscheide zwischen ger- manischer und romanischer Kultur. Kein« andere Stadt nördlich der Alpen bietet ein« solche Fülle rein italienischer Eindrücke, umklungen von der Pracht einer deutschen Landschaft. Di« Geister des österreichischen Barock und de« Mozartschen Don Juan verschmelzen io merk, würdiger Harmonie mit dieser Renaissaneeluft, die von Florenz und Rom herüberzuwehen scheint Wir Deutschen von heute, mehr oder weniger abgeschnitten von dem Glanz der italienischen Welt, di« uns stet« so gelockt hat, haben das Wunder von Salzburg mit neuem Entzücken ent deckt, und di« Stadt ist in den letzten Jahren das Ziel zahlreicher deutscher Schönheitsucher ge- worden, die fich mit Fremden aus aller Herren Ländern vereinten. Hermann Bahr, der Patriarch von Salzburg, der flch die Stadt seit einiger Zeit zum Wohnfltz erkoren har, widmet Salzburg in „Bards Büchern der Kunst" «in reich illustrierte» Bändchen. Nachdem er in seiner geistvollen und anschaulichen Art die geschichtliche und künstlerische Be deutung Salzburg« geschildert, zieht in 50 vortrefflichen Abbildungen die Schönheit der Stadt im Einzelnen vorüber, in ihren landschaftlichen Fernblicken und Hauptbauten, in Straßen und Gäß- chen, in Höfen und Winkeln, in ihren Brunnen und Toren, Fassaden und Portalen, Plätzen und Denkmälern, den Kreuzgängen undJnnenräumen, in Plastiken, Gemälden und kunstgewerblichen Meister- werken, — kurz, die ganze Herrlichkeit dieser einzigartigen Stadt ist in diesem Buch wiedergegeben. Rabatt entsprechend den Lieferungsbedingungen der Arbeitsgemeinschaft literarisch-kultureller Verlag« Bisher von „Bards Büchern der Kunst" erschienen: I. Goethe, Leonardo da Vinci, Das Abendmahl U Bode, Die Werke der Familie della Robbia III. Delbrück, Bildnisse römischer Kaiser IV. Springer, Albrecht Dürer, Fünfzig Bildniszeichnungen V. Landau, Chodowieckis Illustrationen zu Deutschen Klassikern. In handlichen Bänden wird hier nicht über Kunst und Künstler gesprochen, sondern die Werke selbst sollen für sich Zeugnis oblegen. Künstlermonographien und Essoyssammlungen erhalten somit keine Nebenbuhler Es wird aber auch die Vollständigkeit teurer Gesamtausgaben oei mieden, die nur für einen enggezogenen Kreis von Wichtigkeit ist, nicht minder die willkürliche Zusammenstellung einzelner Blätter in losen Mappen. „Bards Bücher der Kunst" stellen etwas ganz anderes und N»ues dar: ein in sich geschlossenes, inhaltlich begrenztes Thema der künstlerischen Kultur, ein wirk samer Ausichni't dieser vielfältigen Schönheilswelt wird durch Kunstwerke dargestellt, die sorgsam ausgewählt und gut wiedergegeben sind. Königsberger Hartungsche Zeitung. 1 01,1 08 K0K0I?4 335"