Suche löschen...
Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 16.10.1883
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1883-10-16
- Erscheinungsdatum
- 16.10.1883
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- LDP: Zeitungen
- Saxonica
- Zeitungen
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-18831016
- URN
- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-188310166
- OAI-Identifier
- oai:de:slub-dresden:db:id-39946221X-18831016
- Lizenz-/Rechtehinweis
- Public Domain Mark 1.0
Inhaltsverzeichnis
- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1883
- Monat1883-10
- Tag1883-10-16
- Monat1883-10
- Jahr1883
- Links
-
Downloads
- PDF herunterladen
- Einzelseite als Bild herunterladen (JPG)
-
Volltext Seite (XML)
241, 16. Oktober. s47796.j Am 10. dieses Monats erfolgte die Versendung von Der kleine Staatsbürger für das deutsche Volk. Geheftet 60^ ord., 45 ^no.; cart. 70^ord., 50 ^ no.; geb. 80 ^ ord., 58 ^ no.; in Geschenkseinbd. 1 ^ ord., 72 Lv no. Baar bei 100 Expl. und mehr: Geheftet 40 L».; cart. 48 H.; geb. 56 X; in Geschenkseinbd. 70 ^ Die Baarbestellungen sind sämmtlich expedirt; dagegen konnte ich pro nov. nur eben so viel geben, um zu zeigen, was ich in dem Büchlein biete, und ich bin sicher, daß, wo cs nicht schon geschehen ist, die Baar bestellungen Nachfolgen werden. Die erste, starke Auflage ist durch diese Versendung vollständig absorbirt; ein neuer Abdruck ist in 14 Tagen versandtfertig. Was „der kleine Staatsbürger" be zweckt: Obgleich viele Tausende von Federn Jahr um Jahr für die Bildung des deutschen Volkes schreiben, so hat es doch bisher an einem Buche gefehlt, das für Jung und Alt, auch die so genannten Gebildeten nicht ausgenommen, die nöthigc Belehrung enthält über das eigentliche Wesen des Staats, über den Grund und Zu sammenhang der Staatseinrichtungen. Warum wir überhaupt im Staate leben; wie zuerst einfachere und complicirtere Gesetze und Ein richtungen entstehen und gelten müssen; wie mannigfach die Fäden sind, die jeden Einzelnen mit dem Staat und mit der Rechtsordnung verbinden, darüber herrscht leider noch die größte Unkenntniß. Sie herrscht, zum eigenen Schaden in alle» Schichten des Volkes, sogar bei sonst ganz gebildeten Leuten. Offenbar liegt cs im Interesse des Staats, wenn die Kenntniß seiner Einrichtungen möglichst ver breitet ist. Eine solche Kenntniß ist schon des halb nöthig, um die vielen irrtümlichen An schauungen über Rechte und Pflichten der Ein zelnen, über Gesetze und Staatseinrichtungen richtig zu stellen. Solche irrthümliche An schauungen sitzen überall noch fest. Viel zu häufig werden bloße Wünsche mit wirklichen Rechtsansprüchen verwechselt, oder Leistungen vom Staate verlangt, die unmöglich sind, oder Rechte gefordert, die im Widerspruch stehen mit den Rechten oder mit der Wohlfahrt Anderer. Unzufriedenheit, die aus der Unkenntniß des Nothwendigen hervorgeht, wird aber leicht Grund von allerlei Ausschreitungen und Ord nungswidrigkeiten. Unkenntniß des Rechts ist keine Entschul digung, und gilt nirgends als solche. Aber wie soll denn der einzelne einfache Staats bürger das Recht kennen, wenn es ihmnirgends gelehrt wird? Schon die Schule sollte sich, wenigstens in den obersten Classen, mit dieser Vorbereitung beschäftigen; noch mehr die Sonntagsschulen und Fortbildungsschulen. Jeder gehört neben der Kirche auch einem Staate an; der Staat sollte von der Kirche lernen, seinen Angehörigen ebenso einen politischen Unterricht zutheil werden zu lassen, wie die Kirche für den religiösen Unterricht der ihrigen sorgt. Und Fünfzigster Jahrgang. Fertigt Bücher U. s. w. auch jeder tüchtige Familienvater sollte dar uf bedacht sein, daß er selbst und seine Söhne nicht gänzlich unwissend im staatsbürgerlichen Leben ständen als hilflose Bestandtheile einer beschränkten Menge. Jrrthümer und Fehler, leichtvermeidliche Uebertretungen und Schäden bleiben ihnen dann erspart. Hochachtungsvoll Stuttgart, im October 1883. Julius Maier. s47797.j Soeben erschienen in meinem Verlage: Das Wort des Lebens und Das Leben des Wortes. Eine praktisch-erbauliche Auslegung der evangelischen Perikopeu des Kirchenjahres für Lehrerkreise und praktische Theologen von vr. Hermann Berger, Direktor der städtischen Schulen in Altenburg, vordem daselbst Schlobdiakonu» und Seminar. Oberlehrer 3 ^ Einer der ersten deutschen Theologen schrieb nach Einsichtnahme des Manuscripts an den Ver fasser: „Jetzt nach Semesterschluß habe ich mich mit Ihrer Arbeit bekannt gemacht und freue mich sagen zu können, daß sie mir ein wahrer Genuß gewesen ist. Ich wünschte nur, wir hätten solche Arbeiten mehr. Sie haben das, was man praktische Exegese im besten Sinne des Wortes nennt, in vortrefflicher Weise gehandhabt. Das Buch ist nicht bloß für Lehrerkreise; sondern auch Candidaten und praktische Geistliche kön nen reiche Schätze zur Verwerthung aus der Kanzel und beim Confirmandenunterricht darin finden." Dieses Buch wird von Lehrern und Theo logen gern gekauft werden, indem der Verfasser, alle Polemik vermeidend, bemüht war, darin zu zeigen, welche Anwendung die Lehren unserer evangelischen Perikopen aus das praktische Leben für Lernende und Erbauung Suchende finden sollen. Ferner: Liederhalle für Deutschlands Zugend. Zufammengestellt von O. Schambach, Professor am Gymnasium zu Altenburg. Eleg. geb. 1 ^ Dieses hübsch ausgestattete Büchlein hat den Zweck, den Schülern höherer Lehranstalten bei nationalen Festen und geselligen Vereinigungen eine Sammlung der besten nationalen und sorg fältig ausgewählten Kneiplieder, zur Erhebung und Erheiterung dienend, in die Hand zu geben. Da ich nur auf Verlangen liefere, bitte, bei Bedarf zu bestellen. Altenburg, October 1883. O. Bonde. 4601 0r688ü6r L SollramL in IlkiMZ. f477S8.s ^ViolltiZo Novität. Lrmkmllmiiseti« Ilnler- rLejit^kurs«. Aum Ltzldststuäimn äsr Xontorxvisstznsetiafl. Lkg-rdoißkß von ^ilUklin Lvil. cksäs VisksrunK 16 8sitsn stark. OmtanA bösbstsns 60 LoZsn. >Vir srlaubsu uns Ibrs llut'iuvrksamksit aut ckisss lsiovt vsrkäuüiobsn unck rumH Ag.88siiv8r1rjsb ssbr gssigusten Outsrriobtsourss ?.u lenke». Dissslbsn tbsilen sieb in 3 Ourso. (Kursus I. Dis vuobkübrunA, oa. 30 Roxsu, Oursus II. Dis Oorrsspoucksnr, oa. 15 Rogsn, OursusIll.DisOontorvisssnsvbalt.oa.lüRK. cksäs Illstsrung srsovsint 16 Lsitsn stark in üPullover Ausstattung vis unsere be kannten Natbsmatisob sn Ontsrriobts- bri sks. OisLsruxsbsäinAUQKsväissss DisksruvZs- vsrkss sillck: I-istsrunA 1. unä 2. ä oonck. mit 50HH; Oistsrunx 3. unä koixsncks 30 Lr orci., 20 ^ netto baar unck 11/10. Llit cksr Ritts um rsobt tb'ütigs Vsr- vsnäung Lsiobnsn DoobaovtunAsvoil Rsiprig, Ootvbsr 1883. Ors88i>er L 8eilr»unu. Westdeutsche Zeitschrift für Geschichte und Kunst. f47799.j Von dieser Zeitschrift, die eine immer größere Beachtung und Verbreitung findet, haben wir Prospecte anfertigen lassen und stellen solche zur Versendung an Bibliotheken und Geschichtsfreunde zur Verfügung. Bibliotheken und Freunde der Geschichte können die Zeitschrift nicht mehr entbehren. Dem Prospecte sind die Urtheile bei gefügt von: Th. Lindner, Professor von Lübke, Pro fessor von Dahn, Professor Gebhardt, Duncker, vr. Cardauns, 0,. Dickamp, Professor van Werweke, Florian Müller, Professor R. Keknlö und Anderen. Der Oberschulrath von Baden sowie von Elsaß-Lothringen haben die Zeitschrift zur An schaffung für die Bibliotheken der höheren Lehranstalten empfohlen. Heft 4. erscheint in einigen Tagen; Heft 1. des neuen Jahrganges im December. Prospecte sowie Heft 1. bitten wir zu ver langen. Trier, October 1883. Fr. Lintz'sche Verlagsbuchhandlung. 648
- Aktuelle Seite (TXT)
- METS Datei (XML)
- IIIF Manifest (JSON)
- Doppelseitenansicht
- Vorschaubilder