177, 1, August 1821, «künftig erscheinende «üchei. Börsenblatt f. d. Dtschn. Buchhandel?635 T In Rürzc crscheim: Hie Luhe Literarisches Jahrbuch für Schleswig-Holstein Herausgegeben von Christian Tränckner 220 Seiten Großokcav Preis c>rd. 20 Aturk. !"lcrtc> mit 5? °/o und lI/ld Aus dem Inhalt: von Helene Voigt-Diederichs, Hans Friedrich Blunck, Ivcn Ix rufe, Charlotte Niese, Dkromar Enking, Ingeborg Llndresen. ObvILH'I'L von Hermann Claudius, Adolf Bartels, Helene VoigtsDiederichs, Achim Stoltenberg, Christian Tränckner, Hans Friedrich Blunck, Hans Groß u. a. ^.118 Abl'Lbl Die Bordesholmer warienklage, Nords schleswigsche Balladen, Ludolf Wienbarg u. a. VK^M^I'ILcNIL 82MM. über Heimackunft, W. Bonseis u. a. 1^HKL8i)8Llr8IL1Hübi: Die schöne Literatur Schleswigs Holsteins 1-18 bis 1-20. Die landesgeschichrliche Literatur 1-18 bis 1-20. schlcswig>holstcinische Dichtung steht an einem Wendepunkt. Sie ivar bisher eine vielfach eng um grenzte und nicht iniiner echte Heiinars- und Epigonenkunst. Sie ist ini Begriff, zu einer Runst höheren Stil» hcranzuwachsen. Über das ganze Land verstreut sitzen Dichter und Schriftsteller, jeder schafft für sich, ohne vom andern zu wissen oder zu lernen, und indem der Zusammenhang fehlt, fehle auch innerlich und äußerlich Förderung und Einheit; es ist viel Tasten und Suchen zu spüren, aber die durch die Srammesari gegebene Grundlinie zu den letzten Zielen aller Runst tritt in der Dichtung nicht klar hervor. «I Hier will das neue Jahrbuch helfen und fördern. Es will einmal zeige», was vorhanden ist, das-Ute und Gute immer wieder in Erinnerung bringen, zum andern aber auch auf das werdende, das Vlcue, das noch Gärende hin weisen und aus beiden heraus die künftige Entwicklung der heimatliche» Dichtung anbahncn helfe», k In de» Beiträgen so» SchlcswigHolstcin zu spüren sein. Dazu bedarf cs nicht heimatlicher Stoffe oder heimar licher Runstformcn. Es kommt vor allem an auf Geist und Gehalt der Heimat. Erdfcstcs wurzeln im Boden des bäuerlichen Eebens, Durchbraustscin von der elementaren Macht des Meeres, herbe und schwere Innerlichkeit: da« ist das Vrundwcse» des schleswig'holstcinischen Stammes, das so» im Stil der schleswig holsteinischen Dichtung hervorrrecen. «I In diesem Sinne so» das Jahrbuch nicht bloß eine literarische Er scheinung, sonder» vielmehr ein Stück jener großen Rulrurarbeir sein, die das heurige Geschlecht in Schics wig-Holstcin zu leisten har, und an seinem Teile michclfcn das zu verwirklichen, was da« Rulturprogramm fordert: wir müsse» zu neuen Ziele», Deutschland zur Wiedergeburt seines Volkstums, Schleswig Holstein zur Vlcnbelebung seines Stammeerums, und beides ist für uns eins. Prospekte für das Publikum »»berechnet. Paul Hartung-Perlag Flensburg HaiNllUIg Viel