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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 12.02.1883
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1883-02-12
- Erscheinungsdatum
- 12.02.1883
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
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- Saxonica
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Parey in Berlin. Grüner, H.. die Bedeutung der geologisch-agronomischen Bodenkartirung u. die beste Methode, sie s. die Praxis verwerthbar zu machen. 8. ** —. 50 Lauchc'S erster Ergänzungsband zu LucaS u. Oberdieck'S illustrirtes Handbuch der Obstkunde. 8. * 10. — Roussell in Bremen. Eggert, U., der Duometallismus. 3. * 1. — .. Gchauenbnrg in Lahr. Breuuing, E., Geschichte der deutschen Litteratur. 1. Lsg. 8. * 1. — Schmor! öc v. Seefelb in Hannover. Dampskeffel-Sievifiontbuch. 3. Aufl. Fol. Geb. * 1. 50 Dienst-Vorschriften f. Dampfkesselwärter. HrSg. vom Hannoverschen Bezirksvereine deutscher Ingenieure. 4. Aufl. Fol. —. 30 Scholye in Leipzig. Dasellvubibliotbslc, äsM»eüs baatsobiiisolis. 92. IIkt. 8. * 2. — I llU.it: Dsr gssnmi« Lissnbnliniinu. Vou O. O.tUoks. 1 Hkt. Schwab« in Basel. 4.ärs»sducb äsr Ltnät Lass!. 1883. 8. ** 4. 80 -s Oorresponäsnr-LIntt k. «obvsirsr Xsr/ts. Ursx. v. Lurck- durrtt^lilsrinn u. X. Lnnäsr. 13. äabrx. 1883. (24 dlru.) Hr. 1. 8. pro cplt. * 8. — s Militär-Zeitung, allgemeine schweizerische. 29. Jahrg. 1883. (52 Nrn.) Nr. 1. Fol. pro cplt. * 6. 40 -j- Stunden am Arbeitstische. Schweizerische Frauen-Zeitung. HrSg. v. R. Kalenbach-Schröter. 13. Jahrg. 1883. (12 Nrn.) Nr. 1. 8. pro cplt. * 3. 20 Simion in Berlin. r Derdanälaoxsn 6. Vsrslns rur Lsköräsran^ ä. Osvsrbüsiissi. ksä.: 8I»l>)'. Inbis-. 1883. (12 Hits.) 1. Wb. 4. pro cplt. * 30. — Slwinna in Haltowiy. Normann, H., neue Materialien zu deutschen Stilübungen. Für höhere Lehranstalten u. Seminarien. 2. Aufl. 8. * 3. 50 Springer in Berlin. iLäuslriv, äis olismiZstis. U0v3.ts8okritt. Rsä.: L. äaeodssv. 6- Inbrx. 1883. Hr. 1. 4. pro cplt. * 20. — Treuttel s> Würtz in Stratzburg. Lsrxmaan, 8., s. Lstts v. I-isäsro sbisdsr äug Iloüslisä Lulorno'» bstitsltj u. äsr Orsis Luloino sdisbsr äsr kreäixsr Lnlorno bs- uanntj, aus äsrn urtsxt übsrs. u. srklürt. 8. * 3. 50 Dietz, A., was — für wen — daß — wo Gott ist. 4 Betrachtgn. üb. den Eingang d. Vaterunsers. 8. * —. 40 ken»8, It., visux noins st russ nouvslls» äs Ltrurbourx. Oaussriss bioxrapbiguss ä'un tls-nsur. 8. * 3. — -j- — ^.. LebilllnAsr. 8ouvsnirs xour sss awis. 8. * 6. — Biolet in Leipzig. Freund'- Schüler-Bibliothek. 1. Abth. Präparationen zu den griech. u. röm. Schulklassikern. Präparation zu Herodot's Geschichte. 7. Hst. 2. Aufl. 12. * —. 50 Violet'S Juristen-Bibliothek. 1. Abth. Die röm. Rechtsquellen. 6. Lsg. Justinian's Pandekten. 2. Hst. 12. * —. 75 F. E. W. Dogel in Leipzig. 4obuv, it., äis Ossslüobts äsr Dubsrouloss m. bssouä. LsrüoLsiobt. äsr Dubsrsuloss ä. Linäss u. äis sieb biernn tcnüpk. rusäicinul- u. vstsrinürpolirsil. Ooussgusursu. 8. * 2. — Nordwestdeutscher VolkSschriften-Derlag in Bremen. f Bon schönen Büchern. 8. —. 20 Boß in Hamburg. Lartoli, 4.., OssobieUts äsr italieulscbeu lättsrutur. Osbsrs. von 6. v. Rsinburästoettnsr. 1. 8ä. 2. Dl. 8 * 4. — Llouatskekts k. pralctisebs Osrinutoloxis. ksä. von 8. v. llsdra, 0. I-assar, 8. 6. IInnu. 2. 8ä. 1883. dir. 1. 8. llulbjübrlioir * 6. — Boß' Dort, in Leipzig. General-Repertorium zum Bundes- bezw. Reichs-Gesetzblatte 1867 bis 30. Juni 1881. 2. Ausg. m. Supplementen bis Decbr. 1882. 8. * 2. — — dasselbe. Supplemente vom 1. Juli 1881 bis 31. Decbr. 1882. 8. * —. 20 Nichtamtlicher Theil. Mancherlei aus dem Buchhandel. Eine zwang- und harmlose Unterhaltung zwischen Klagegern, Sortimenter aus der Provinz, und Scheingroß, Verleger in einer größern Residenzstadt. Klagegern. Endlich, mein theurer Freund, sehen wir uns nach Jahren einmal wieder! Wie lange schon habe ich ge wünscht, Ihre schöne Residenz wieder zu begrüßen, aber — wir armen geplagten Sortimenter, wann kommen wir aus unserem Neste heraus! Wie hat sich Alles verändert! Welche Pracht, welcher Luxus! Was hat Pipperwalde für ein schönes Haus! Ja, Sie führen hier ein herrliches Leben! Schcingroß. Herzlich willkommen, mein alter Freund und College! Aber nicht so schnell mit dem Urtheil. Daß es mit der Pracht nicht überall so weit her ist, sehen Sie zunächst an meinem bescheidenen Comptoir. Prächtiger Eingang ins Haus, aber — Hof parterre. Kl. Papperlappap, Freundchen! Sie wollen nur Miethe sparen. Wozu brauchen Sie auch ein glänzendes Local? Aber wir armen Teufel! O schwere Noth der Zeit, o schwere Zeit der Noth! Was ist aus unserm schönen Buchhandel geworden, seit wir uns zuletzt vor 10 Jahren begrüßt haben! Wie soll das werden, wie soll das enden? Sch. Da höre ich wieder meinen alten Klagegern; ganz unverändert, wie vor 10 Jahren! Freundchen, so sprachen Sie damals auch. Ja, ja — gewiß hat sich infolge der Gewerbe freiheit manches verändert, aber der Buchhandel hat sich mächtig entwickelt. Ueber alles Erwarten! Nur eine Verschiebung der Verhältnisse! Kl. Ja, Ihr Verleger könnt wohl lachen! Ihr habt es jetzt leicht; ein weit größeres Absatzfeld, wie früher. Ihr sitzt behaglich in Eurem Comptoir und raucht in Ruhe Eure feine Havana. Aber wir armen, armen Sortimenter! Wir müssen zu Grunde gehen! Sch. Sachte, sachte, alter Freund! Sie glauben doch Wohl nicht im Ernst, daß wir Verleger im Allgemeinen in einer besseren Haut spazieren gehen? Sie wissen ja, wie lange Jahre ich als Sortimenter gehaust habe. Ich schlafe heute nicht sorgen loser wie damals! Kl. Freundchen, machen Sie mir nichts weiß! Sie haben ja einen schönen couranten Verlag. Sie werden doch nicht auch klagen wollen! Und lesen Sie denn nicht das Börsenblatt? Finden Sie dasselbe nicht seit Jahren angefüllt mit Klagen über die Misöre des Sortimentshandels? Wann lesen Sie etwas Aehnliches über den Verlagsbuchhandel? Einen besseren Beweis für Ihre glücklichere Lage kann es doch wohl nicht geben, als dieses beredte Schweigen. Sch. Was letzteres anbetrifft, lieber College — da haben Sie nicht ganz Unrecht. Das ist eine eigenthümliche Erscheinung. Wir klagen nicht gern, dazu sind wir zu — vornehm. Wir sind eben Verleger — oder sagen wir lieber, Fabrikanten — das klingt noch besser. Höherer Standpunkt! Mächtiger Corpsgeist bei uns! Kl. Sie verspotten mich, werther Freund. Wie oft haben wir beide in früheren Jahren die Verleger beneidet! Sie haben nun Ihr Ziel erreicht und blicken vornehm auf uns arme Sortimenter herab — und ich? Ich muß mich plagen, immer S3*
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