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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 23.02.1892
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1892-02-23
- Erscheinungsdatum
- 23.02.1892
- Sprache
- Deutsch
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- Saxonica
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s79I5j In wenigen Tagen erscheint: Dein Staate zum Schutz! Der Kirche zum Trutz! Aer einzigeAusweg aus dem Labyrinth der Schulfrage von Motto: Oetras de In ernr esta sl Diablo. Hinterm Kreuz steht der Teufel. Preis eleg. drosch. 50 H ord.. 35 H netto, 30 H bar und 11/10 Exemplare. Vorstehendes schneidig abgefaßtes Büchlein, von einem sehr bekannten Schriftsteller geschrieben, wird zur Klärung der Volksschulgcsctzes-Fragc viel beitragen und sicherlich ganz bedeuten des Aussehen erregen, weshalb ich bitte, schleunigst Ihren Bedarf auszugcbcn, denn es steht ganz entschieden ein größeres Geschäft damit in Aussicht. Risiko werden Sie bei einer Partie-Bestel lung kaum finden; soweit es irgend möglich, werde ich Ihre reinen ä cond.-Bcstellungcn natürlich auch berücksichtigen; gleichzeitig ge machte Barbcstcllungen erhalten aber selbstredend den Vorzug. Berlin IV. 57. Jorkstr. 48. Eduard Reichel, Verlagsbuchhandlung. s8393j In einigen Tagen erscheint: Fanatismus, Das ?>mlM iler Migiim. In geschichtlichem Ueberblick. Nach einem im kirchlichen Verein zu Liegnitz gehaltenen Vorträge von l>i. Conrad Scipio, Prediger an St. Jacobi in Stettin. Preis 50 H ord., 35 H no., 30 H bar und 7/6. Ich bitte zu verlangen. Bremen. Mar Nöf;ler. Wirr im Mörsenbtatt arrgezeigl! s8386j Ende dieses Monats erscheint in meinem Verlage: Friedrich, Napoleon, Moltke. Äeltere und neuere Strategie. Im Anschluß an die Bernhardische Schrift .Delbrück, Fried rich der Große und Clausewitz^. Von vr. Kcins Delbrück, Professor der Geschichte an der Universität Ber lin, Herausgeber der „Preußischen Jahrbücher". 4 Bogen. Lexikon-8 ». auf holzfreiem Papier. 1 ^ 50 H ord., 1 ^ 15 H netto. 11/lO Freiexemplare. Vorbestellungen vor Erscheinen mit 40<>/<, Rabatt und 7/0 Freiexemplaren. Anläßlich des Erscheinens des Bcrnhardischcn Buches gegen Hans Delbrück schreibt der „Deutsche Reichs-und König!. Preußische Staatsanzciger" am 11. d. M.: „Ales Much behandelt eine historische Kontroverse von der größten Medeutnng. Vor mehr als einem Jahrzehnt entbrannte gelegentlich der Herausgabe des militärischen Testaments Friedrichs des Großen durch A. von Taysen eine litterarische Fehde zwischen Hans Delbrück und Colmar von der Goltz über die Frage, ob Friedrich der Große das moderne strategische System, das die Mittel zur Besiegung des Feindes in der Vernichtung der feindlichen Streitkraft, also in der Schlacht sieht, befolgt habe, oder ob er zu den Anhängern der älteren, durch Napoleon beseitigten, Strategie, die neben der Schlacht noch andere Mittel, die sogenannten Manöver, kannte, zu rechnen sei. Oberflächlich betrachtet, scheint die Frage nur für den' Mili tärhistoriker Interesse zu haben; bei näherer Betrachtung crgicbt sich indessen, daß cs sich in der Thal um ein Problem von der höchsten Wichtigkeit handelt: nämlich um die Erkennt nis des Mittels, durch welches der preußische Staat seine Grotzmachtstellung zu erringen und in schrecklichen Krisen zu behaupten ver mochte. . . " „Der Streit zwischen beiden Anschauungen war nie ganz erloschen; allmählich gewann die Dclbrück'iche, die Friedrich zu der älteren Strategie zählte, immer mehr Boden unter den Historikern — von denen namentlich die jüngeren wohl sämtlich, oder wenigstens in großer Mehr zahl, seine Auffassung teilen dürsten —, auch namhafte Militärschriststcller, wie Max Jähns, traten ihm bei, während die kciegsgc- schichtlichc Abteilung des Großen Generalstabs und Historiker, wie Sybel und Treitschke, ihm nicht zu folgen vermochten. Soeben hat nun der Major von Bernhardt, der Sohn des be rühmten Mililärschriftstcllers Theodor von Bern hardt, den Streit erneuert...." (Folgt Beurteilung des Bernhardischen Buches) „Es steht zu erwarten, daß diese Publikation der Anfang eines litterarischcn Meinungsaus tausches zwischen den Vertretern der verschiedenen Auffassungen sein wird; wir wünschen, daß in diesem Kampf eine der beiden Anschauungen sich als unzweifelhaft richtig erweisen und all gemein acceptiert werden möge, damit endlich dieses für die Weltgeschichte und speziell für die preußische Geschichte so wichtige Problem seine definitive Lösung finde" Damit dieses „für die Weltgeschichte und speziell für die preußische Geschichte so wich tige Wrokkeru" seine endgültige Lösung finde, hat Hans Delbrück selbst — derjenige Histo riker, welcher der Urheber der ganzen Streit frage ist — nunmehr in der hier zuerst angc- zcigten Schrift seine Anschauung erschöpfend dargelcgt. Ich sende nur aus Verlangen. Berlin IV., Kronenstr. 65, 22. Februar 1892. Hermann Walther, Walther L Apolants Verlagsbnchhdlg. k'ortstztLUUA! s8354s Ducke dieser tVoeks erscheint in unserem Vorlage: k>i-obleni6 liei' Kegenwsi't. Zweiter Dand. Der Uonismus unck 60N86HU6IEIl. Rrster P h s i I. Darastete ^Vissensehakton. — Das Droblscn ckss Debsos.— Rntveielclungsmeeballiic (Ver gangenheit unck Ankunft). — Orundlioisn cksr Dsxchologis. — Rine Utopie aus biolo- logiseker 6rvnck1ags. — blatnralismus der Dsehuilc. Von k. Llj. l.i686g3Ng. 5 Dogen. 8". Drei« gebettet 2 In Rechnung 250/,; bar 33'/, o/o Rabatt. > eonckitiou nur in einzelnen Rrsmplaren. Drospelcte gratis. Düsseldorf, den 22. Dediuar 1892. Dcl. IcktzStzAaiiA's Verlas'.
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