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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 08.02.1892
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1892-02-08
- Erscheinungsdatum
- 08.02.1892
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- LDP: Zeitungen
- Saxonica
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31, 8. Februar 1892. Nichtamtlicher Teil. 761 Budapest, wo sich ebenfalls Zinkographie und Autotypie verei nigen, ist namentlich die in ersterer in Chromo ausgeführte Rand leiste von schöner Wirkung. Der Lichtdruck in Photographieton ist nur auf einem einzigen Blatte, 193, von M. Jaffa in Wien, selbständig und zwar vortreff lich vertreten; auf drei anderen Blättern erscheint er mit anderen graphischen Verfahren, doch ist von ihnen nur das von Kuljenko in Kiew, 173, hervorzuheben, da dieses sozusagen ein wultnm in pareo bildet, denn neben dem recht guten Lichtdruck in blau grünem Ton bringt es auch eine Photographie von Prägung um rahmt, einen Briefkopf in lithographischer Gravierung, einen Blütenzweig in Chromolithographie und eine Geschäftskarte in Buchdruck; — die Firma wollte auf engem Raume zeigen, was sie leisten könne, und hat dies in sehr befriedigender Weise ge- than. Farbenlichtdrucke sind zwei vorhanden, 169 und 194; das letztere Blatt wurde von Eduard Sieger in Wien nach einem Aquarell in 6 Farben gedruckt und ist ein ausgezeichnetes, das Charakteristische dieser Malweise trefflich wiedergebendes Blatt. In Photogravüre ist nur ein Blatt, 192, vorhanden, hervorge- gangen aus dem Kunstatelier von Rich. Paulussen in Wien, demselben, in welchem auch die meisterhaften Blätter des kürzlich im Börsenblatt besprochenen Albums »Amateur-Kunst« geschaffen worden sind und dem an Schönheit auch das vorliegende Blatt mit seinem tiefdunklen und doch weichen Fond und der in zarten lichten Tönen gehaltenen Figur entspricht. Nur noch ein Blatt bleibt zu erwähnen: der Beitrag von Aug. Denk in Wien in Cellulographie, wie der Druck auf einer Celluloidplatte genannt ist, über dessen Herstellungsweise mir indes nähere Mitteilungen mangeln. Die Linie» des Bildes erscheinen vertieft in der Platte; ein der Radierung ähnlicher Wischton giebt ihr große Weichheit, und die gelbliche Farbe des Celluloid trägt das ihrige hierzu bei. Als Jllustrationsmittel für Werke re. wird sich die Cellulographie natürlich schon der Kostspieligkeit des Druckmaterials halber niemals anwenden lassen; ihre Platten können indes zur Ausschmückung kunst industrieller Gegenstände — da der vertiefte Druck sehr widerstands fähig sein dürfte — sehr bald ein beliebtes Ziermaterial werden. Damit bin ich am Schluß meiner Skizze der hervorragenden Blätter des dritten Jahrganges des Musteraustausches angelangt. Dem Austausch-Unternehmen, das einen rein idealen Zweck, die Förderung aller graphischen Kunstindustriezweige durch Schaffung von Sammlungen guter Beispiele und durch Anspornung zum eigenen Schaffen solcher Muster, verfolgt, ist die ausgebreitetste Teilnahme für alle weiteren Jahrgänge zu wünschen. Die lebhafte Beteiligung an dem soeben besprochenen Bande, die sich in einer wesentlichen Zunahme seiner Blätter gegen die Zahl derselben in seinen Vorläufern ausspricht und der auch eine Zunahme wirklich gediegener Schöpfungen zur Seite steht, giebt den erfreulichen Be weis, daß der Wert des Unternehmens in der großen Gemeinde der Drucker immer allgemeiner erkannt wird. Möge Band IV einen gleichen Zuwachs bringen an Zahl und künstlerischer und technischer Vollendung. Theod. Goebel. Der neue Deutsch-Oeflerreichische Zolltarif. (In Geltung seit 1. Februar l892.) Zölle bei der Einfuhr in das deutsche Zollgebiet. sAnszug.f Nummer deS zur Zeit des Vertrags abschlusses gitttge» allgemeinen deut schen Zolltarifs. Benennung der Gegenstände. Mark per 100 lcA. 24. a) Papier, beschriebenes (Akten und Manu- ! skriple); Bücher in allen Sprachen, Kupfer- NeuvundfLnztgfter Jahrgang. Nummer deS zur Zeit des Vertrags abschlusses giltigen allgemeinen deut schen Zolltarifs. Benennung der Gegenstände. 24. aus t>) 27. a) 27. aus d) <-) 6) «) aus k) 2. 3. stiche, Stiche anderer Art, sowie Holz schnitte: Lithographicen und Photographieen; geographische und Seekarten: Musikalien Gemälde und Zeichnungen, auch eingebunden: Statuen von Marmor und anderen Stein- artcn; Statuen von Metall, mindestens in natürlicher Größe Ungebleichtes oder gebleichtes Halbzeug aus Lumpen Ungebleichter oder gebleichter Halbsioff zur Papierfabrikation aus Holz, Stroh, Espar- to oder anderen Fasern; graues Lösch- und gelbes, rauhes Slrohpapier; Pappe mit Ausnahme der Glanz- und Ledcrpappc Packpapier, nicht unter b oder ä begriffen, ungcglättct Packpapier, geglättetes Glanz- und Lcderpappe; Preßspäne Druck-, Schreib-, Lösch- und Seidenpapier aller Art Lithographiertes, bedrucktes, liniicrtcs, zu Rechnungen, Etiketten, Frachtbriefen, De visen u. s. w. vorgerichtetes Papier; Gold- und Silberpapier: Papier mit Gold-oder Silbermustcr; durchschlagenes Papier: im- gleichen Streifen von diesen Papiergat tungen; Malcrpappe Waren aus Papier, Pappe oder Pappmasse Waren aus den vorgenannten Stoffen in Verbindung mit anderen Materialien, soweit sie dadurch nicht unter Nr. 20 fallen; Papicrtapeten frei frei frei 1 3 3 6 6 10 12 24 k. Zölle bei der Einfuhr in das österreichisch-ungarische Zollgebiet. (Auszug.) unlincr des zur Zelt des Vertragsab schlusses giltigen all gemeinen österreich.- ungar. Zolltarif«. Benennung der Gegenstände. Gulden Gold per lOOKx. 185. Papicrzcug, gebleicht oder ungebleicht: u) aus Lumpen (Halbzeug) frei b) aus Holz, Stroh, Esparto u. ähnlichen Fasern —.50 186. Graues Löschpapier, rauhes Packpapier, un- gefärbt 1.50 Thccr- und Steinpappe, Strohpappe Ordinäre Pappendeckel, mit Ausnahme der 1 - vorgenannten —.50 187. Packpapier, geglättet oder gefärbt, lackiert, ge- teert 1.50 aus 188. Preßspäne; Glanz- und Lcderpappe 3.— 189. Papier, ungelcimtes, ordinäres (grobes, graues, halbwcißes und gefärbtes): alles ungelcimte Druckpapier 3.— 190. Papier, nicht besonders benanntes 3 — 191. Lithographiertes, bedrucktes oder liniertes Papier, zu Devisen, Etiketten, Frachtbriefen, Rechnungen und dergleichen vorgerichtctcs Papier: Zeichenpapier, Pauspapier, Al- buminpapicr, Gelatinpapier, Pergamcnt- papicr; Kupfcrdruckpapicr, Buntpapier; Malcrpappe 5.- 192. a) Gold- und Silberpapier und Papier mit Gold- und Silbcrmustcrn (echt oder un echt, auch bronziert); gepreßtes oder durch schlagenes Papier; Streifen von diesen Papiergattungen; Papier und Pappendeckel mit aufgeklebter Leinwand (auch Baumwoll- lcinwand) 10.- b) Tapeten 18.— 183. a) Formcrarbeitcn aus Steinpappe, Asphalt oder ähnlichen Stoffen, weder angestrichen, noch lackiert, auch in Verbindung mit Holz oder Eisen 2- 104
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