^7^ Exemplare Rlchoet MI, Der Sechmmtttte f^oman hat die Zentralstelle -es Borromäus-Vereins/Bonn seit Mai Z. bezogen un- nachbezogen. Sie urteilt in „Das neue Buch" Liste 38 (1936) über das Werk folgendermaßen: „Ein Unterhaltungsroman, wie man ihn sich für unsere Zwecke wünscht, spannend, gewandt geschrieben, psycho logisch echt und von wohltuender Sauberkeit und Gläubigkeit. Es ist die Geschichte eines weißen Hirsches, der das Streitobjekt zweier Familien im Hochgebirge bildet. Damit verknüpft ist das alte Motiv von der liebe der Kinder, die am Haß der Alten zu zerbrechen droht. Wie der Knoten geschürzt wird, wie sich die Handlung zu dramatischer Eindringlichkeit steigert, das alles ist so ordentlich gemacht, daß man dieses Buch allen unseren Biblio theken — auch den ländlichen — seiner kaum begrenzten Verwendungsfähigkeit halber nur warm empfehlen kann/' Aus weiteren Llrteilen: „Dieser wirklich schöne Roman aus dem Hochgebirge ist das Werk eines jungen niederösterreichischen Bauernsohnes. Es stehen ganz prachtvolle Bilder und Gestalten darinnen. Die liebe löscht auch hier am Ende des Hasses Brand, eine liebe rein wie der Schnee und warm wie im Hochgebirge die Sonne." (Stadt Gottes / St. Gabriel bei Wien) „Einen Roman, der von rechtem lebe» erfüllt ist und große sprachliche Schönheiten aufweist, schrieb Michael Zeißl, ein junger niederösterreichischer Bauernsohn. Das Buch ist reich an Spannung, an dramatischen Szenen und der Gestaltung echldeutschen Bcrgbauerntums." (Münchner Neueste Nachrichten) „Ein Buch voll wilder Iägerleidenschaft, aber auch tiefer Gemütswerte. Oer Kampf um den weißen Hirsch, den Hochge weihten, ist mehr ein Kampf zweier Seelen, die sich durch Wildheit und Trotz durchkämpfen müssen zu Edelmut. Ein span nender Roman." (Die Jahne Mariens / Wien) „Im Mittelpunkt des Romans steht ein weißer Hirsch, der als seltenes Wild für etwas Heiliges gehalten wird. Um diesen Hirsch kämpft auf der einen Seite eine ungebändigte Jagdleidenschaft, auf der anderen Seite wird er ängstlich behütet und gehegt. Bei aller inhaltlichen und stilistischen Eigenart ist das Buch spannend geschrieben und entbehrt nicht eines sittlichen Wertes." (Münchener Katholische Kirchenzeitung) „Der Hochgeweihte ist ein weißer Hirsch, der für die Bergwelt gleichsam ein guter Geist der Natur scheint. Man spürt, daß Zeißl die Iagd liebt und auch die Wälder und Berge ins Herz geschloffen hat. Da er auch fließend erzählen kann, begrüßt man sein Buch mit herzlicher Sympathie." (Blätter für Bücherfreunde / Leipzig) „Die dramatische Geschichte eines seltenen Edelwildes. Iäger und Wilderer, Herren und Bauern treten auf. Besonders gelungen erscheint uns die Schilderung einer Wallfahrt, die dem Buch ein gewisses religiöses Relief gibt. Alles in allem ein spannendes, von Heimatliebe getragenes Volksbuch." (TageS-Anzeiger für Stadt und Kanton Zürich) Geheftet RM 4.50 / Ganzleinen RM 6. — Vorrätig auch bei den Barsortimenten in Leipzig und Stuttgart / Meinauslieserung für Österreich: Rudolf Lechner <s Sohn, Wien I, Seilersiättc 5 ----- fIf mit Weihnachtsangebot Heinrich Minden Verlas Dresden 62