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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 15.06.1920
- Strukturtyp
- Ausgabe
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- 1920-06-15
- Erscheinungsdatum
- 15.06.1920
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- Deutsch
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Redaktioneller Teil. 129, 15. Juni 1920 *»R h c i n l a n d« - B u ch h a n d l u n g u. Verlag Or. G o t t st e i u L Lesaar, Düren (Nheiul.), Wirtelstr. 9. Buch- u. Musüh. Gegr. 24./11I. 1920. Fernsprecher 754. Telegrammadresse: Dürka. Bankkonto: Diircner Volksbauk. Postscheckkonto: Köln 85 055. Inh.: I)r. Fritz Gottstciu u. Theodor Lcsaar. Geschästsf.: Otto Römer. Leipziger Komm.: Volckmar. sDir.s R h e » a u i a - V c r l a g , Buch- u. S t c i u d r u ck e r ci Carl Hauptmauu, Bonn. Den Carl Hauptmauu juu., Eugen Hauptmauu u. Felix Hauptmauu ist Prokura erteilt. sH. 2./Vl. 1920. s Richters Verlags- u. V c r s a n d b u ch h a u d l u n g, Bern hard, DreSdeu°N., verlegte ihren Sitz nach Wiederitzsch b. Leipzig. sB. 122.s R u tz, L u d iv i g, (L. Tinne r), N c u ß. Der Inh. Ludwig Tinuer ist am 31./V. 1920 im Alter von 36 Jahren verstorben. sB. 124.s Saalmann, Ernst, Velbert. Leipziger Komm, jetzt: Wall- mann. sDir.s S a n d b e r g s B o k h a n d e l A. - G., S t o ck h o l m. Guunar Joscph- sou ist als alleiniger Direktor in die Firma eingetretcu. sDir.s *Schocnhaerl, Carlos Fustinv, I-ivraria dleckics 6 cks guayaua 109. Seit 22./III. 1920. (Yegr. 1./VII. 1911. Leipziger Komm.: vv. Kochler L Volckmar A.-G. sDir.s *SchuIz, Ernst, Inh. Anna Schulz, Lychcn (Uckermark). Buch- u. Musilh. Gegr. 1./II. 1910. Leipziger Komm.: >v. Volck- mar. sDir.s Sch w e r i n, I o h u H c n r y, G. m. b. H., Berlin, trat am 23./V. 1920 in Liquidation. >B. 124.s Semrau, Johannes, S ch n c i d e m ii h l. Leipziger Komm, jetzt: Breitkopf L Härtel. sDir.s Sp c r l i n g, H. O., S t n t t g a r t. Georg Kluge, Heinrich Pleskcn u. Karl Walter sind als Mitinhaber in die Firma eingetretcu. Die Prokuren der Karl Walter u. Heinrich Pleskcn sind erloschen. sB. 126.s Stolte, I)r. Paul, Verlagsbuchhandlung, Leipzig. Heinrich Plesken u. Karl Walter sind 1./I. 1920 als Mitinhaber in die Firma eingetreten. sB. 126^s T e u b n e r, B. G., B e r l i n. Dem Friedrich Rudolf Bertram ist Gc- samtprokura erteilt. Die Gcsamtprokuren des Paul Volk u. Ernst Sandig sind erloschen. sH. 4./VI. 1920.s T h i e u e m a n n S Verlag, K., Stuttgart. Adresse jetzt: Blu- menstr. 36a/b. sDir.s Union Deutsche V c r l a g S g e s c l l s ch a f t, Stuttgart. Postscheckkonto: Zürich VIII. 7765. sDir.s Verlag für Sprach- und Handels Wissenschaft S. Si mon. Berlin. I)r. jur. Friedrich Simon ist O./V. 1920 als Gesellschafter eingetreten. sH. 4./VI. 1920.s Vieweg'S Buchhandlung, Ehr. Fried r.. (Emil Fol ter S), Blankenburg (Harz). Postscheckkonto: Hannover 40048. sDir.s Violet, Wilhelm, Stuttgart. Georg Kluge, Heinrich PlcSkcn u. Karl Walter sind 1./I. 1920 als Mitinhaber in die Firma «inge- treten. sB. 126.s Volck inann N a ch f., C. I. E , G m. b. H., C h a r l o t 1 e n b u r g. Postscheckkonto Berlin 74 194. sDir.s Weiß, P C., L C i a., Rio de Janeiro Die Firma ist 1915 erloschen. sDir.s Weyhe, E. New N o r k. Fernsprecher: Plaza 3732. Telegramm adresse: Bookwcyhc New Aork. sDir.s Wiener Kunstdruck Gesellschaft m. b. H., vorm. K u n st a n st a l t I. Löwy, Wien, verkehrt nicht mehr über Leipzig. sDir.s *W t s ch h u s e n . Friedrich, Zeven. Buch- u. Schreibwh. Gegr. um 1880. Leipziger Komm.: v. Streller. sDir.s icdoch die Gebühren für Briefe bis 20 8 auf 80 Pfg. und für jede weiteren 20 8 auf 60 Pfg und die Gebühr für Postkarten auf 40 Pfg. festgesetzt worden. Drucksachen, Warenproben und Geschäftspapiere nach anderen als den vorgenannten Ländern unterliegen einer Ge bühr von 20 Pfg. für je 50 81 die Miudestgebühr beträgt für Waren proben 40 Psg. und für Geschäftspapiere 80 Psg. Die Einschreibge bühr beträgt bei Briessendungeu nach den im vorstehenden bezeichnten Ländern 50 Psg., nach dem übrigen Ausland 80 Pfg. Eine Übersicht der neuen Gebühren kann durch die Postanstalteu zum Preise von 10 Pfg. bezogen werden. Arbeitgeberverbände und Lohnpolitik. — Die Vereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände läßt durch WTB. folgende Mittei lung verbreiten: »Die Vereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände hat in ihrer Ausschußsitzuug am 20. Mai in eingehender Aussprache die gesamte Wirtschaftslage Deutschlands erörtert. Sie hält eS für ihre dringende Pflicht, den ernsten Mahnruf au sämtliche ihr angeschlosseueu Arbeit geberverbände zu richten, jede neue Erhöhung der Löhne und Gehälter abzulehnen. Die Preise der deutschen Erzeugnisse haben die Welt marktpreise ungefähr erreicht, zum Teil bereits überschritten: schon heute stockt überall der Absatz. Eine abermalige Steigerung der Ge stehungskosten durch weiteres Anschwcllcn der Löhne und Gehälter und die daraus folgende Verteuerung der Preise mich zur Katastrophe führen und damit unabsehbares Elend über alle Kreise des deutschen Volkes, nicht zuletzt der Arbeitnehmer, bringen. Den Arbeitnehmern selbst ist auch mit der reinen Steigerung der Löhne und Gehälter zu gegebenermaßen nicht gedient. Ihnen wie der ganzen deutschen Wirt schaft kann nur geholfen werden durch vermehrte und verbilligte Pro duktion, die allein und durch sich eine Senkung der Preise bewirken kann.« Druckprcis-Bcrechnung. — Die neue Verkehrsanstalt Hansa in Dresden (Eduard Stryk) richtete namens ihrer Abteilung Buchdrucke- j rei an sämtliche Buchdruckcreibcsitzer Dresdens ein Schreiben, das j wiederum ein ganz eigenartiges Licht auf die Preisberechnung für Drucksachen wirst. Für die Cterbeunterstützungskasse des Sächsischen , Staatöbeamteubundes war der Neudruck der Satzungen, 20 Seiten I Petitsatz mit 6 Tabellcnseiten. Auslage 25 000, in grünem Umschlag ge heftet, ausgeschrieben worden. 14 Druckereien gaben aus dieses An gebot ihre Preise ab, wobei es sich herausstellte, daß zwischen dem Höchst- und N i e d r i g st g e b o t ./k 4000.— Unterschied war. Berücksichtig man, bah doch jede Druckerei an der Arbeit verdienen ! wollte, so bleibt es wiederum ein Rätsel, wie da der Deutsche Buch druck-Preistarif noch als »gewerbliches Gesetz« oder als das, was !-gcwerbsüblich« ist, bewertet werden kann. In dem gleichen Schreiben ! wird auch mitgeteilt, daß 125 Mitgliederverzeichnisse für einen Gesang verein (8 Oktavseiten Petitsatz) um ./k 100.— unterboten wurden. In Iden Versammlungen der Buchdruckcreibesitzer wird stets gegen das ^ »Anfragen« bei kleineren Objekten gewettert, aber wenn der Auftrag geber einen zuverlässigen Einblick in die Preisgestaltung nehmen will, i dann bleibt ihm doch nichts anderes als die Einholung von Offerte» übrig, um nicht übervorteilt ober zu teuer bedient zu werden. Kleine Mitteilungen. Richtig frankieren nach dem Ausland? — Die Klagen nehmen kein Ende, daß täglich sehr viele Briessendungeu nach dem Ausland abge- sandt werden, die unzureichend frcigcmacht sind. Dies läßt darauf schließen, daß die Versender mit den hierfür geltenden neuen Ge bührensätzen immer noch nicht vertraut sind. Es wird daher wieder holt darauf aufmerksam gemacht, daß für Briefe nach dem Freistaat Danzig, Luxemburg, dem Memelgebict, Österreich, Ungarn, Wcstpolen (den an Polen abgetretenen deutschen Gebieten) und nach der ersten Zone des Abstimmungsgebiets Schleswig die neuen Gebührensätze dcS inneren deutschen Verkehrs gelten Nach dem übrigen Ausland sind 610 Dürer-Preise von einst und jetzt. — Einen höchst schlagenden Be- ' weis für die ungeheure Preissteigerung der Kunstwerke in den letzten ! Jahrzehnten bringt Geh. Rat Mar Lehrs in einer Zusammenstellung der »Kunstchronik«, in der er die letzten bei der Versteigerung der ! Sammlung Davidsohn gezahlten Preise für Dürers Kupscrsliche mit den Summen vergleicht, die in den letzten vier Jahrzehnten vom Dres- > dencr Kupserstichkabinctt für dieselben Blätter in mindestens ebenso ! schönem Zustande gezahlt wurden. Danach kostete »Der Traum« 1886 113 ./(, auf der Auktion Davidsohn 32 000 .Vk, »Die heilige Familie i mit der Heuschrecke« 1887 300 .//, 1920 33 000 .//, die »Nemesis« 700 ! heute 49 000 .^7, die »Eifersucht« 1892 400 ./(, heute 15 500 .//. Für die »Hexen« wurden 1895 85 .//, auf der genannten Versteigerung 16 500 .// gezahlt, für die »Heilige Genoveva« 1899 1 05 ./k, heute 11 000 1909 kostete das »Schweißtuch« 260 .//, heute 14 500 ./(, die »Marktbaucru« kosteten 185 ./k, heute 3000 .//, die »Mißgeburt des Schweins- 65 .//, heute 3500 .//. In einen, ähnlichen Verhältnis stehen alle übrigen aufgcführtcn Preise zueinander. Geht mau zeit lich noch weiter zurück, so sind die Gegensätze bedeutend stärker. 1820 wurden für die gestochene Passion, die bei Davidsohn 66 000 ./( brachte, 20 Taler 17 Groschen bezahlt, für »Christus am Olberg«, der jetzt 110l>0 ./( erzielte, 1 Taler 1 Groschen, für den »Heiligen Hieronymus >i der Zelle«, der 170 000 ./( brachte, 4 Taler 10 Groschen. DürerS berühmtester Kupferstich »Ritter, Tod und Teufel«, der auf der Auk tion Davidsohu mit 60 000 .X bezahlt wurde, galt 1766 für so wertlos daß mau ihn der Dresdener Sammlung schenkte.
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