!>M7 S018 Ein Such über einen großen Ätlatsmwm unö sein tapferes Volk ckKki k-HiKKOßicßf Ävinhufvuü »aut Hinnlanü Abenteuer einei Bearbeitet unö elngeleitet von Johannes ShquI Mit zehn Abbildungen aus Tafeln und einer^ »Mit Gott und Hindenburg" werde er zurückkehren, erklärte das heutige Oberhaupt des befreun deten finnischen Volkes, Präsident Pehr Lvind Svinhufvud, im November 1914, als er in die Verbannung nach Sibirien abreifle. »Mit Gott und Hindenburg" sollte deshalb zuerst nach dem Wunsch des finnischen Verfassers und mit Zustimmung Svinhufvuds der deutsche Titel dieses Buches über die Befreiung Finnlands und ihren Begründer heißen. Aber mochte der freundliche Titel der dankbaren Bescheidenheit des großen finnischen Staatsmannes den richtigen Ausdruck geben - seiner und seines Volkes Leistung, die wir in diesem Werk kenncniernen, wäre er nie und nimmer gerecht geworden. Wohl erhielt Finnland in seiner schwersten Stunde dank der Voraussicht Ludendorfss, Hindenburgs und des Kaisers wichtige Waffenhilfe aus Deutsch land; und es mag sein, daß ohne diese Hilfe selbst ein Svinhufvud seine Heimat nie hätte befreien können, ehe die rote Welle mit der sich verstärkenden bolschewistischen Unterstützung das Ligenleben des Volkes ver nichtete. Aber wann konnte je ein Volk durch Hilfe von außen auf die Dauer befreit werden, das nicht zielbewußt geführt mit Leidenschaft und Opfermut für sein höchstes Gut gekämpft hätte! Den abenteuerreichen Weg des waffenlosen Finnland vom entrechteten russischen Vasallenstaat, der durch hunderttausend Besatzungssvldaten in Fesseln gehalten wurde - über roten Aufruhr, Schreckensherrschaft, Krieg gegen bolschewifierte Rote des eigenen Volkes und russische Truppen -, zum selbständigen Staat also schildert dieses Buch. Und Svinhufvud, „der Hindenburg Finnlands", war der unerschütterliche Führer seines Volkes aus diesem Weg. Diese Befreiung Finnlands ist ein erhebendes Beispiel des Erfolges, der Mel wichtiger aber als öie Abenteuerlichkeit ist öie erschütternöe Zeitnähe 1 Vergleich mit öem unglücklichen Spanien auförüngtz öas - fast so Jahre Erscheint Lnüe Oktober ltaatsgrünöung > Aus öem Finnischen übersetzt von Rita Vhquist prle. Broschiert 6 Mk. In Leinen 7.50 Mk> unerschrockener Rechtlichkeit und kriegerischer Tapferkeit beschert wird, bedeutungsvoll auch dadurch, daß der erste Versuch der roten Brandstiftung im übrigen Europa damals an der russischen Westgrenze im benach barten Finnland abgeriegclt wurde. Der Verfasser vermeidet alles Agitatorische und Sensationelle. Sein Stoff ist in sich selbst so bedeutend und spannend, oft erschütternd, oft unterhaltend, daß er einen Abenteuerschreiber neidisch machen muß: Die persönlichen Auseinandersetzungen mit Lenin, Trotzki und Stalin in ihrer „Residenz" Smoljna bei Peters burg - man lernt die Häupter des Bolschewismus redend und handelnd „bei sich zu Hause" kennen; Svin hufvuds schneidiger Besuch auf dem russischen Kriegsschiff bei den roten Matrosen; der mißglückte Flug aus der rolbeherrschlen Landeshauptstadt; die Irrfahrten der Regierungsmitglieder im roten Finnland; Svinhuf vuds Fahrt auf dem roten Eisbrecher „Tarmo", der unterwegs von eingeschmuggelten Schutzkorpsleuten gekapert wird; die Begegnung mit Hindenburg in Berlin und als Gegenstück das Frühstück mit den gcschäfls- lüsternen Ballin und Stinnes - Szene folgt auf Szene, oft den überlegenen Humor spüren lassend, der, ein Zeichen bewundernswerter innerer Festigkeit, den Präsidenten Finnlands nie verließ. Mir Recht rühmt die schwedische Presse (u. a. Stockholms Tidningen) in der Besprechung der schwe dischen Ausgabe des Buches (eine englische und französische folgen), die Schilderung sei so voll von merk würdigen und bedeutungsvollen Ereignissen, „daß das Buch sich an Intensität der Spannung mit jedem Abenteuer-Roman messen" und auch „direkt wie ein spannendes Abenteuer-Buch gelesen werden kann". js Werkes: Man kommt nicht los von ihm/ weil sich einem immerzu öer läter - heute öer Schauplatz sachlich nahezu gleichartiger Vorgänge ist. Vorzugsangebot«Werbemittel vcirl.^6 nl.vkiri vmi.l.kir