SS, 7. März 1911. Berlanfsanträge — Teilhabergesuche — Fertige Bücher, BörstMait f, d. Dischn. BiiÄMnd-i, 2881 Io xrossei- ^niversitütsstuilt Ostsvs ist «ins cksr srstsn Luoti- kancLIuoxsii kür os. 100 000 lA. Xäukliodi 2U Uabso. Intsressentsn er- örsslau 10, Lnckerstr. 3. 6ar1 Sobulr:. vllO°, stunjl- und Zchfeibwaren-stanaiung, kleinere, seit Jahrzehnt, besteh,, wegen Zurllckziehg, abzugeben, Wert der Ein richtung u, Waren ca, 10 000 A. Herrmann in Stuttgart, Rotebiihlstr. 7, Zehn bis sünszehn sensationell-interessante Hrlinlnal- una »eleklw-Romane, Abenteurer-Geschichten nach d. Engl, in freier deutscher Bearbeitung, Umfang je 8—16 Druckbogen. Es sind sehr zugkräft. Romane, besonders für Bücher-Kollektionen geeignet, inkl. Verlags- u. Urheberrechte billig abzutreten. Dieselben sind bisher nur als Zeitungsromane erschienen u. meist nur in je 1 Zeitungsausschn. vorhanden. Anfragen unter »Kollektion« Nr. 161 an die Geschäftsstelle des Börsenvereins. In einer der größten Ttädte West deutschlands habe ich ein blühendes Sortimentsgeschäft zum Verkauf. Preis nach Übereinkunft. (Umsatz 130 OVO ^.) Entgegenkommende Zahlungsbedingungen. Nähere Auskunft erteilt kostenlos Breslau 10, Enderstraße 3. Carl Schulz. TeUhavergemlye. Oute u. dillixe Konkirmutionsbückei-! Uiseliolk, Lins ist not! Oeb. m. Rotsebnitt 1.20 orck. Osb. m. Ooläsebnitt 1.75 orck. — krosxeirto unck klakats gratis! — Ürnlm^Li't, kibliscke peübliitea kür 6. Lvanx. Kirckeajalir, m. Vorwort von Rrok. Or. X. 6 inbo 1 ä. Ori^bä. 1. — ^sb. m. Ooläsebnitt 1.50 orä. Loiäo Lüobor bar m. 33^ o/o unä 7/6, mit 250/o Rabatt. Xroiburb i Zebles. Hermann kkeiber. Börsenblatt sür den Deutschen Buchhandel. T> Soeben ist erschienen: Das Beethovenhaus (blet Leeliiovenduis) Von Willem Hutschenruyter Abbildungen nach Entwürfen von L. P, Berlage LI Aus dem Holländischen übertragen vom Verfasser Geheftet 2 Mark In dieser Schrift legt der Verfasser seine Ideen dar über ein der Kunst zu erbauendes und deren strengsten Anforderungen entsprechendes Heim. Schon früher ist von verschiedenen Seiten ein Feldzug gegen die in den modernen Konzertsälen herrschenden Mißstände eröffnet worden, z. B. spricht der Musikschriftsteller Marsop von einem „Musiksaale der Zukunft", der, in Form und Farbe ein Muster ruhiger, vornehmer Architektur, einzig daraufhin konstruiert und ausgestattet sein müsse, um „der Tonkunst die ungehinderte Entfaltung aller Stimmung erzeugenden Wunderkräfte zu ermöglichen". Auch diese Forderung macht Hutschenruyter in der Schrift zu der seinigen, aber er geht noch einen erheblichen Schritt weiter, denn er will nicht nur durch das Außere des Gebäudes und im Zuhörerraum durch eine harmonische Umgebung eine weihevolle Stimmung Hervorrufen, sondern er verlangt, daß auch die mit wirkenden Künstler von dem Geiste der Tonwerke Beethovens mehr durch drungen werden als bisher, und daß sie ihre künstlerische Tätigkeit als eine höhere, ideale Mission auffassen. Das Beethoven-Haus, wie es sich Hutschen ruyter denkt, soll sich ferne vom Gewühl der Stadt erheben. Der Schrift Hutschenruyters ist ein von dem Amsterdamer Architekten Berlage aus gearbeiteter Entwurf dieses Beethoventempels beigegeben. Wir geben die Schrift auch in Kommission und bitten, zu verlangen. Stuttgart. Greiner öc Pfeiffer. 78. Jahrgang. 377