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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 26.05.1924
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1924-05-26
- Erscheinungsdatum
- 26.05.1924
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- Deutsch
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Redaktioneller Teil. >>- 123, 26, Mai 1924, Vorstand: Erster Vorsteher: Generaldirektor vr, Gustav Kilpper- Stultgart, Stellvertretende Vorsteher: vr, Oscar Siebeck-Tübingen und vr, Eduard Urban- Berlin, Schriftführer: Bruno Hauff-Leipzig, 1, Schatzmeister: Carl Linneman n -Leipzig, 2, Schatzmeister: Ernst Reinhardt- München, Den Beirat bilden: vr, Georg Paetel-Berlin als Vorsitzender, Johannes Briese- Leipzig, Fritz Th, Cohn-Berlin, Hans Deut icke «Wien, Georg Dietrich« München, Philipp Dornei ch - Freiburg, vr, Alfred D ru cke n mü l ler - Stuttgart, Hofrat vr, E, Eh l« rma nn-Dresden, vr, Gustav Fischer-Jena, vr. Alfred G ie se cke-Leipzig, vr. Walter-Kohlhammer- Stuttgart, vr, Friedrich Lehmann« München, Carl Mierzinsky- Hannover, vr. Fr, O l denbourg-München, Hans Reimer- Berlin, vr, Julius Springer-Berlin, vr. Franz Ullstein - Berlin, Der Wahlausschuß setzt sich zusammen aus den Herren Hofrat vr, E, Ehlermann als Vorsitzendem, vr, Georg Paetel und vr, W, Kohlhammer als Mitgliedern, Auf einstimmigen Beschluß des Vorstandes und Beirats wurde Herrn Robert Voigtländer in dankbarer Würdigung seiner langjährigen großen Verdienste um den deutschen Verlagsbuch- handel die Ehrenmilgliedschaft des Deutschen Verleger- Vereins verliehen. Zur Organisation des Buchhandels. Nicht gegeneinander — miteinander. (Vgl, Bbl, IMS, Nr, LM, 204, LOS, 207, 208 u. 1W4, Nr, S9, 101/02 u, Itt.j Die bisher im Börsenblatt veröffentlichten Ausführungen zur Organisation des Buchhandels stimmen darin überein, daß sie einen getrennten Aufbau von Verlag und Sortiment befürworten, der durch einen schön geschwungenen Bogen, den Börsenverein, gekrönt und zusammengehalten werden soll. So beachtlich mir viele Einzelheiten erscheinen, kann ich mich mit dem Grundgedan ken der Trennung von Verlag und -Sortiment nicht befreunden. Wenn Sortimenter und Verleger sich nicht mehr kennen und ver stehen, wie sollen dann die Spitzenverbände sich verständigen kön nen? Ich fürchte, di« Vereinseitigung der beiden aufeinander an gewiesenen Zweige des Buchhandels müßte für die Entwicklung des Buchhandels verhängnisvoll werden. Es ist darum nötig, «inen andern Aufbau der Vereine im Buch handel zu versuchen. Bei dem nachstehenden Vorschlag« leiten mich die Erfahrungen und Beobachtungen, die ich im Hamburg-Altonaer Buchhändler-Verein und im Buchhändler-Verbände »Kreis Norden» gemacht habe. Als Grundlage dient mir der Ortsverein, der, soweit er noch nicht vorhanden ist, überall geschaffen werden muß, Ilm nicht eine unübersehbare Menge kleiner Vereine zu erhalten, schließen sich zerstreut wohnende Börsenvercinsmitglieder einer Gegend zu einem Bezirksverein zusammen. Jeder Orts- und Bezirksverein muß mindestens zehn Mitglieder umfassen. Im Gebiet des Kreises Norden würden auf diese Weife 12 Orts- und Bezirksvereine ent stehen, die die 287 in 57 Orten ansässigen Mitglieder umfassen wür den, 7 Ortsverein« bestehen bereits, 5 Bezirksvereine wären neu zu schaffen. Jedes Mitglied des Börsenvereins ist verpflichtet, einem Orts- oder Bezirksverein sich anzuschließen. Daß es hierbei Vorkommen kann, daß ein Verleger mit einer Gruppe von 10 Sortimentern zu sammengekoppelt wird, darf nicht als übel angesehen werden. Im Gegenteil sollen Verleger und Sortimenter im Verein sich als Men schen und Buchhändler nähertreten und kennen lernen. Der ein same Verleger hat geradezu die Ausgabe, den Sortimentern zu hel fen, daß sie die Fragen des Buchhandels auch von der andern Seite ansehen und dadurch die Maßnahmen der Verleger verstehen lernen; andererseits soll sich der Verleger über di« Bedürfnisse der Sortimenter unterrichten, um daraus nach Möglichkeit Rücksicht nehmen zu können. Jeder Orts- und Bezirksverein ist Organ des Börfenvsreins, verkehrt mit ihm aber nur durch den Kreisverband, Die Orts- und Bezirksvereine schließen sich nämlich zu einem Kreis verband zusammen, der aus den Vertretern der Orts- und Bezirks vereine besteht. Auf je 10 Mitglieder kommt 1 Vertreter, Bei größeren Ortsvereinen ist die Zahl zu beschränken, Di« jetzt be stehenden Kreisvereine werden aufgelöst, ebenso Ler Verband der Kreis- und Ortsvereine, Da die Versammlungen sämtlicher Mit glieder fortfallen und nur Zusammenkünfte der Vertreter statt finden, so können die jetzigen Kreise auch etwas vergrößert werden. Etwa 8 Kreis« werden in Deutschland genügen, nämlich: 1, Ostpreußen mit dem Vorort Königsberg, 2, Schlesien mit dem Vorort Breslau, 3, Bayern mit dem Vorort München, 4, das übrige Süddeutschlanü mit dem Vorort Stuttgart, 5, Rheinland, Westfalen und Provinz Hessen mit dem Vorort Köln, ' 6, Sachsen (Freistaat und Provinz) und Thüringen mit dem Vorort Leipzig, 7, Pommern und Brandenburg mit dem Vorort Berlin, - 8, Kreis Norden mit Hannover-Braunschweig und Mecklenburg vereinigt mit dem Vorort Hamburg, Jeder Kreisverband wird von einem 3 Männer-Vorstand ge- leitet, dem möglichst ein Geschäftsführer und eine Geschäftsstelle zur Seite stehen. Vertreterversammlungen finden nach Bedarf statt. Jährlich zweimal, zu Kantate und im Herbst, tagt die Ver treterversammlung des Börsenvereins, Hierzu ord net jeder Kreisverband 1 Abgeordneten auf je lOO Mitglieder der im Verband vereinigten Orts- und Kreisvereine ab. An der Ver treterversammlung nehmen mit beschließender Stimme ferner je 3 Vorstandsmitglieder des Verlegcrvereins und je 3 Vorstandsmit glieder des Sortimentervereins teil, außerdem der Vorstand des Börsenvereins, Um «ine Majorisierung zu verhindern, wird der Grundsatz aufgestellt, daß bei Abstimmungen in wichtigen Fragen des Verlages oder Sortiments zu einem gültigen Beschluß nicht nur die Mehrheit der anwesenden Stimmen, sondern auch die Mehr heit der anwesenden Verleger oder Sortimenter gehört. Jedes Mitglied des Börsenvereins muß einem Orts- oder Bezirksverein angehören, dagegen ist der Beitritt zum Verleger- oder Sorti menter-Verein oder einer andern Gruppe des Buchhandels — der Antiquare oder der Exporteure, der Kunsthändler, der Zeitschriften händler usw, — freigestellt, , Verleger verein und Sortimenterverein sind selbständig« Vereine, nicht Organe des Börsenvereins, sie sind die in K 46 der Satzung vorgesehenen »befreundeten« Vereine, Um die Arbeiten im Buchhandel zu vereinfachen, ist eine A r - beitsteilung vorzunehmen, wobei dem Verleger-Verein und dem Sortimenter-Verein Aufgaben zugewiesen werden können, die bisher vom Börsenverein vorgenommen wurden, die aber in das Arbeitsgebiet jener Vereine gut passen. Die Vcrtreterversammlung, die die eigentlich beratende und beschließende Versammlung des Börsenvereins ist, erledigt wichtige, die Allgemeinheit des Buch handels angehende Angelegenheiten, während die Jahresver sammlung des -Börsenvereins, an der alle Mitglieder teilnchmen können, wie bisher zu Kantate stattfindet. In der Ver sammlung wird der Jahresbericht verlesen und besprochen, die Wahlen werden erledigt und die Beschlüsse der Vertreterversamm lung und evtl, des Verleger- und Sortimenter-Vereins bekannt- gemacht und andere Anregungen gegeben, Di« Arbeiten der Kan- tate-Tagungen werden durch künstlerische und literarische Dar bietungen, Theater-Vorstellungen, Vorträge von Dichtern und Konzerte eingeleitet und unterbrochen.
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