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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 12.03.1920
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1920-03-12
- Erscheinungsdatum
- 12.03.1920
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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59. 12. März 1920. Redaktioneller Teil. r r 1I0I0 Mickl. Franz Carl. i. Fa. Franz C. Mickl in Wien. II 046 Müller, Herbert, Geschäftsf. d. Fa. Zahntechnischer Verlag G. m. b. H. in Berlin-Halensee. II 005 Munkelt. Oswald Hugo,!. Fa. Hugo Munkelt i» Riesa. II 014 Naujek, Wilhelm, t. Fa. Norddeutscher Verlag für Literatur und Kunst Wilhelm Naujek in Stettin. 11045 Pinette, Max, t. Fa. M. Lengfeld sche Buchhandlung A. Ganz in Köln a. Rh. 11 044 Prange, Wilhelm, >. Fa. Prange sche Buchhandlung Prange L Jaeger in Kolberg. 11047 Quandel, Ernst otto Maximilian, i. Fa. M. L El. Quandel Buch' und Papierhandlung in Duisburg. 11 036 Reitz, vr. Walter, Geschäftsf. d. Fa. Graphisches Kabinett Buchhandlung G. m. b. tz. in Berlin. N 043 Richter, Max, i. Fa. Max Richter vormals C. A. Eyraud's Buchhandlung in Neuhckldensleben. 11027 Sachs, Heinrich, t. Fa. Heinrich Sachs Russische Buchhandlung in Berlin. 11 034 Schilasky, Ernst, i. Fa. Th. Otto Weber Verlagsbuchhandlung in Hannover. 11 038 Schlaud, Joseph, i. Fa. Joseph Schlaud, Buch- und Kunsthandlung in Würzburg. 11 016 Schmä hl, Georg Eugen Waldemar,!. Fa. Georg Schmähl in Kreuzburg (O.-S.). 11 004 Schmidt, Heinrich, i. Fa. Heinrich Schmidt, Buch« und Papierhandlung in Frankfurt a. M. 11 042 Schneid « r, Georg, t. Fa. Georg Schneider Verlag in Sangerhausen. 11 025 Schubert, Paul Curt, i. Fa. Curt Schubert in Leipzig. 11 000 Schwarze, Wilhelm A., i. Fa. Wilhelm A. Schwarze in Dresden. 11 029 S l a d e k, P au l, i. Fa. Wilh. Meißner Nachs. in Bitterseld. 11 007 Stahl, vr. Ernst Konrad, i. Fa. I. J.Lentnersche Buchhandlung (E. Stahl) in München. I l 031 StoIlfutz, Wilhelm, i. Fa. Wilhelm Stollfuß in Bonn. II 054 V o g e l, I u li u s, i. Fa. Medusen-Verlag, Schwabinger-Eigen-Verlag, Vogel L Hitzelberger in München. 11058 Weiß, Gustav Richard, i. Fa. O. May's Buch« und Kunsthandlung E. Röder Inh. Richard Weih in Chemnitz. 10 996 Wirth, Frl. Josephs, i. Fa. Verlag Licht und Wärme Joseph« Wirth in Dessau, Gesamtzahl der Mitglieder: 4054, Leipzig, den 10. März 1920, Geschiiftsstelle des Börseoverein« der Denkschs« Bnilihiivdler zu Leipzig. I. A.: Paul Runge, Sekretär. Bitte > m Katalogmaterial. Der Außenhandelsnebenstelle sllr das Buchgewerbe, die heute ihre Tätigkeit aufnimmt, wird ihre Arbeit wesentlich erleichtert werden, wenn ihr sämtliche Verlegersirmen ihre gesamten Bücherverzeichnisse und ihr sonstiges Katalogmaterial in sechs Exem plaren zur Verfügung stellen. Wir bitten daher die Herren Verleger im Interesse der Beschleunigung der Ausfuhrbewilli- gung, die genannten Unterlagen baldmöglichst an die genannte Stelle, Leipzig, Deutsches Buchhänd« lerhaus, Hospitalstr. II, absendenzu wollen. Leipzig, >2. März 1920. Die Geschäftsstelle des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler zu Leipzig. I. V.: vr. Ackermann. Zu den akademischen Angriffen auf den „wuchernden" Buchhandel, Von Georg Eltzschig. Die anschwellende Teuerung der Bücher und Zeitschriften erregt namentlich in den wissenschaftlich interessierten Kreisen lebhafte Sorge, der gerade in der letzten Zeit von hervorragen den Persönlichkeiten, aus Studenten- und Gelehrtentagungen und in der Presse beredter Ausdruck gegeben wurde. Leider richten sich diese immer schärser werdenden Kundgebungen säst aus schließlich gegen den Buchhandelsstand und wenden aus ihn «ine Kritik und eine Terminologie an, deren Maßstäbe und Be griffe aus den Wucher- und Schieberdomänen anderer Wirt schaftszweige stammen. Es wird von den anklagenden Kreisen nicht nur außer acht gelassen, daß heutzutage die Preisge staltung das Produkt ganz anderer, gewichtigerer und zwingen derer Faktoren ist als zur Zeit des Friedens und des Spiels freier Kräfte und Willen, sondern es wird auch durchaus ver kannt und vergessen, wie sehr der Buchhandel selbst das Opfer der gewaltsam verteuernden Entwicklung ist, an der man ihm aus seinem Gebiete leichtfertig die Verantwortung zuschreivt. Sollte es gebildeten Kreisen so verborgen und unbegreiflich sein, daß gerade auf dem Büchermärkte die Interessen der Erzeuger, Händler und Verbraucher in den entscheidenden Belangen iden tisch verlausen, mehr, als das selbstverständlich auch aus anderen Wirtschaslssetdern der Fall ist? Denn nicht nur, daß die beider seitigen Interessen des Buchhandels und der wissenschaftlichen Bllcherkäuser in der Notwendigkeit und Wllnschbarkeit eines möglichst hohen kulturellen Niveaus, eines lebendigen, frucht baren Wachstums des gesamten geistigen Lebens, einer Be reicherung, Ausdehnung, Vertiefung der literarisch-schöpferischen und vermittelnden Möglichkeiten übereinslimmen, der Buchhandel muß auch — leider — daraus aufmerksam machen, dah seine ökonomischen Grundlagen lange nicht so stark, seine merkantilen Kräfte lange nicht so frei, seine wirtschaft lichen Resultate bei weitem nicht so ergiebig sind, wie es bei den anderen Wirtschaftszweigen der Fall ist. Der Buchhandel krankt an der Zwitterstellung seiner Ware, die halb als »Gegenstand des täglichen Bedarfs« und halb als Luxusartikel eingeschätzt wird. Einerseits verlangt man von ihr einen möglichst niederen Preis, andererseits muß sie durch innere und äußere Werlsteigerung um den wirtschaftlich und kulturell wünschbaren höchstmöglichen Absatz werben Beiden Zwecken gerecht zu werden, forderte seit je einen unverhältnismäßig hohen Einsatz an persönlichen, sachlichen und finanziellen Kräften, der sich langfristig nur mit verhältnismäßig geringer Ergiebigkeit lohnt. Die posi tiven Konjunkturen des Buchhandels sind keine periodischen Ge zeiten, die hohe Gewinne ablagern, sondern in Wahrheit sind sie, nur äußerlich auf wirtschaftlichen Momenten beruhend, zwar Frucht der kulturellen Entwicklung, aber unmittelbar wieder deren Diener und Antrieb. Was ihm die gehobenere Marktlage r-43
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