^ 289, 14. Oktober 1895. Fertige Bücher. 5611 schall A Grund * Verein der Bücherfreunde Verlagsbuchhandlung ->s^- Meöer „Krieg und Sieg" gingen uns u. a. folgende Urteile zu : „Ich mache Ihnen mein Kompliment zu der Ausstattung des Werkes." Neisse, den 17. September 1895 Robert Hinze „Krieg und Sieg" hat mich direkt mit Bewunderung erfüllt. Ich möchte mich für dasselbe energisch verwenden. Ihr Werk ist, was Reichhaltigkeit anbetrifft, eine litterarische That zu nennen. Haben Sic die Güte, mir umgehend per Postpaket noch 2 Exemplare und 600 Samniellisten zu senden" Greiz, den 18. September 1895 Erich Schlemm, Hofbuchh. „Ich hoffe von dem Werk, das in der That eine Musterleistung, noch weitere 25 Exemplare bequem zu verkaufen." Leipzig, den 18. September 1895 Fr. Pfau „Das Werk ist überaus großartig I Es darf als ein littcrarisches Ereignis auf dem Gebiete vaterländischer Litteratur ange sehen werden. Wir gratulieren I" Minden i. W., den 20. September 1895 Wilhelm Köhler „Die Herausgabe dieses Werkes ist eine hochpatriotische That, die der Verlagsbuchhandlung zu großem Ruhme gereicht. Ohne Ruhmredigkeit gesprochen: In der Geschichte des deutschen Buchvertriebes steht das Unternehmen einzig in seiner Art vorbildlich da. Ich iverde sofort eine Besprechung im „Kamerad" und in der „Sachs. Schulzeitung" hierüber veröffentlichen. Mit dem innigen Wunsche eines gesegneten Fortganges zeichnet Auerbach i. V., den 20. September 1895 E. R. Frey tag Seminaroberlehrer „Gestatten Sie, daß wir Sie zu Ihrem soeben erschienenen Pflugk-Harttung bestens beglückwünschen. Ein solches Buch macht wirklich Ehre, und eS wäre zu wünschen, daß der Sortiments-Buchhandel in seiner Gesamtheit für dasselbe einmal volles Verständnis zeigte, so daß Sie für Ihr Wagnis, das nicht klein ist, wirklich entschädigt würden. Wie liefern Sie 100, 500 und 1000 Exemplare gebunden? Der letzte Fall ist bei diesem Buche keine Gefährlichkeit. N., den 22. September 1895 N. N. „Das ist ein großartiges Werk. Sein ganzer Inhalt hat auf mich einen gewaltigen Eindruck gemacht. Ist auch manches Gedenkbuch an den großen Krieg erschienen, doch keins kommt diesem gleich. In diesem Werke durchlebt man noch einmal den großen Krieg in seiner vollen Wirklichkeit. Ich bin begeistert von dem Buch und freue mich dasselbe zu be sitzen. Bitte, schicken Sie mir möglichst umgehend noch zwei Exemplare. Lennep (Rheinl.), den 25. September 1895 Hauptmann Trebst Gemäß unserer Abmachung bitte ich schleunigst 104 Krieg und Sieg zu liefern und zwar für die Firmen: C. Boysen 30 — Gaßmann Sort. 6 — Gerth, Laeisz L Co. 4 — Heroldsche Buchh. 20 — C. Kloß 10 — W. Mauke Söhne 10 — Otto Meißner 10 — G. W. Niemeyer Ns. 4 — Weitbrecht L Marissal 10. — Ich verkaufe Ihr Buch gern, man kann es mit gutem Gewissen als eine Ge schichte des Krieges von 1870/71 verkaufen. Das Lindner'sche Buch ist mir textlich zu ungenügend, z. B. 14 Zeilen für die Kämpfe an der Loire am 2. Dezember, noch nicht voll 3 Seiten für den einzigartigen 7tägigen Feldzug gegen Le Mans, noch zumal geschmälert durch 4 Illustrationen im Text: das ist doch eine sehr dürftige Darstellung für die so wichtigen Ereignisse! Und in dieser Kürze ist alles behandelt! Wem kann das genügen! Ich gebe es Ihnen anheim, meine Auslassungen durchs Börsenblatt ganz oder teilweise zu veröffentlichen. Den Herren Asher L Co. schadet es gewiß nicht, wenn auf die Mängel des Lindnerschen Buches hingewiesen wird. Hamburg, den 28. September 1895. Justus Pape (Heroldsche Buchhdlg.) 764 Zweiundsechzigster Jahrgang.