11440 Börsenblatt f. d. Dtschn. Buchhandel. Fertige Bücher, 242, 16. Oktober 1908. Ludwig Detter, 4 Mark ordinär broschiert Fortgesetzte Propaganda für Bar-Rabatt Die „Neue Freie Presse" in Wien: „Gertrud Baumgarten" ist tatsächlich eins der besten, frischesten und zeitgemäßesten Bücher der Gegenwart. Alle Schäden der modernen Mädchenerziehung werden hier mit ver blüffender Klarheit und packender Wahrheit geschildert, aber auch die Ideale charakterisiert, welche bei der Mädchenerziehung verfolgt werden sollen. Die Heldin des Romans, Gertrud Baumgarten, ist ein deutsches Mädchenideal, das zum Vorbild dienen sollte. Ludwig Detter ist ein wahrer Dichter, ein schöpferischer Geist von sittlichem Ernst, großer Lebenskenntnis und gewaltiger Gestaltungskraft. Sein Buch greift tief in das Leben; es rollt eine Frage auf, die jetzt vielleicht am brennendsten ist: die der Mädchenerziehung. Die erziehliche Bedeutung von „Gertrud Baumgarten" liegt somit auf der Hand. Mit Dichteraugen blickt der Verfasser in die Zukunft, um den Weg zu zeigen, der in das Gelobte Land führt, den die Frau betreten soll, um sich aus der Zer fahrenheit der Gegenwart zu befreien und das Ideal edler Menschlichkeit zu erreichen. And die prächtigen herzgewinnenden und erwärmenden Schilderungen sind dazu noch von einem liebenswürdigen Humor, einer wohltuenden Heiterkeit durchtränkt, die die Handlung vergolden und versüßen. Es ist somit ein Familienbuch ersten Ranges, eine Quelle edler Gedanken und Anregungen, ein Buch, das belehrend, Genuß im edelsten Sinne verschafft. Das „Literae. Zentralblatt" (vr. Zarnke): Es ist ein warm empfundenes Buch, das die Schäden falscher Mädchenerziehung schildert und ein auf eigene Kraft stolzes Mädchenideal lebendig darstellt. Eltern und Erzieher- Werden dem Verfasser danken. Er schrieb mit Heiterkeit und erfahrenem Lebensblick, frei von jeder literarisch-sexuellen Absicht. Es ist ein Erziehungsbuch im besten Sinne und als solches zu werten! Roter Bestellzettel. — Verlangen Sie, Bei allen Barsortimenten vorrätig. — Auslieferung